Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

18.07.2010

Musikalische Flexibilität

Kloster Eberbach: Vivaldi, Bach, Schubert

"(...) Die Nonchalance und partielle Zurückhaltung des Orchesters ließen die famose Leistung des Windsbacher Knabenchors umso prächtiger erscheinen. Es ist seit langem ein besonderer Genuss, die musikalische Flexibilität und dynamische Differenzierungsfähigkeit dieses Vokalensembles zu erleben. (Zu Schuberts G-Dur Messe) Vom leisen Beginn des Kyrie bis zum Verdämmern am Schluss des Agnus Dei vermochte der Windsbacher Knabenchor abermals sämtliche Facetten seiner Kunst zu entfalten. Sie veredelte ein Werk, das nicht zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen seiner Zeit gehören mag, aber allemal aufführungswert erscheint, was durch langanhaltenden Beifall des Publikums bekräftigt wurde." Harald Budweg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.07.2010
17.07.2010

Kleiner Tod mitten im Leben

Dresden - Vivaldi, Bach, Schubert

Zuletzt trat der Chor in der Frauenkirche im November mit einem a-cappella-Programm auf. Diesmal mischte sich sein gerühmter Klang als stark und klar leuchtende Farbe unter Instrumente und Vokalsoli...  Die schönste Stimme aber gehörte den Windsbachern mit einem fast unwirklich homogenen, an der Harmonie orientierten Klang, der dennoch stets genügend Raum fur den Text bot. Wohl gehörten die Männerstiinmen, die im Fortissimo leicht hervortraten, jenen, die an diesem Abend zum letzten Mal dort sangen und bei der Rose zum Abschied hemmungslos in Tränen ausbrachen... Es muss wie ein kleiner Tod sein, plötzlich nicht mehr in diesem Chor zu singen.

(Karsten Blüthgen, Sächsische Zeitung)

16.07.2010

Eine starke organische Einheit

Rheingau Festival / Kloster Eberbach - Vivaldi, Bach, Schubert

"Zunächst zeigten die Jungs aus Mittelfranken in Vivaldis strahlendem Gloria D-Dur eine technisch tadellose Leistung und großen sängerischen Zusammenhalt. Besonders in den mitreißenden Fugen «Gratias agimus tibi» und «Cum sancto spiritu» wurde daraus eine starke organische Einheit, für die der langjährige Chorleiter Karl-Friedrich Beringer verantwortlich war... Rund und kompakt zeigte sich nach der Pause Schuberts kurze G-Dur-Messe, eine klangvolle, aber in der normalen Messfeier durchaus praktikable Komposition. Besonders in Gloria und Credo vermittelte der Knabenchor stimmungsvolle Momente, wobei die Stimmfülle der Knabensoprane und -alte besonders angenehm im Ohr lag. Das in getragener Klangschönheit hervorgebrachte Agnus Dei bescherte einen ruhigen, stimmungsvollen Ausklang – ein ungewöhnlicher Kontrast, der den Reiz dieses Konzertes noch verstärkte."

(Frankfurter Neue Presse)

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