Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

14.08.2011

Ausdrucksstarke Windsbacher

Bach-Kantaten - Bachwoche Ansbach
"(...) Wie sehr Karl-Friedrich Beringer in all seinem Bestreben nach hohem künstlerischen Niveau am Verkündigungscharakter seiner musikalischen Erziehungsarbeit gelegen war, demonstrierte er mit dem Programm des Ansbacher Abschiedskonzerts: keines der großen Oratorien diesmal, sondern vier Kantaten zum Kirchenjahr. Und ganz frappant noch einmal die Intensität der Textgestaltung in den Chorpartien - erstaunlich wie diese Ausdruckskraft mit Kindern und Jugendlichen gelingen kann. Die Solopartien waren den exzellenten Sängerpersönlichkeiten anvertraut, mit denen Beringer seit Jahren gearbeitet hat (Sibylla Rubens, Rebecca Martin, Markus Schäfer, Klaus Mertens). Den Orchesterpart übernahm die vorzügliche Akademie für Alte Musik Berlin, (...)" Friedrich Kraft, Evangelisches Sonntagsblatt 14.08.2011

01.08.2011

Jugendlich klares Timbre

Joh. Seb. Bach Kantaten - Bachwoche Ansbach

"(...) Beringer und der mit siebzig Sängern angetretene Windsbacher Knabenchor unterstrichen in ihrem klug aufgebauten, zweimal gegebenem Kantaten-Programm auch, dass sie jeden Cent wert sind und die weiteste Anreise lohnen. Wie die Knaben etwa die großen kontrapunktischen Verzweigungen in den Eingangschören herausmeißelten, wie textnah sie die Dynamik in den Endchorälen ausdifferenzierten und das alles in diesem warmen, aber eben jugendlich klaren Timbre, das machte Gänsehaut: à la bonne heure und ein großartiger Abgang in die verdienten Ferien.

Das Publikum und sogar Gesangssolisten und Orchestermusiker machten am Ende jedenfalls frenetisch das, was die jungen Sänger zuvor im Schlusschoral von „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ besungen hatten: „Des klopf ich in die Hände...“

Spitzenklasse auch, was die Akademie für Alte Musik aus Berlin instrumental auf Naturhörnern, Traversflöten und Oboi da caccia (Jagdoboen) leistete. Wenn etwa der hervorragende Cellist und Continuospieler Jan Freiheit im Duett „Wir eilen mit schwachen, doch emsigen Schritten“ (aus der Kantate „Jesu, der du meine Seele“) einen absichtsvollen Stolperer einbaut, ist das ein willkommenes Stichwort für Sopranistin Sibylla Rubens und Altistin Rebecca Martin, die diesen ironisch-punktierten Hüpfer in ihre subtile Gestaltung übernehmen. Auch Tenor Markus Schäfer mit opernnaher Deklamatorik und der so wortverständliche Bass-Recke Klaus Mertens, sicherten das hohe Festival-Niveau der Aufführung. (...)" Jens Voskamp, Nürnberger Nachrichten 1. 8.2011

07.06.2011

Im totalen Wohlklang

Konzert St. Georgen, Bayreuth
"(...) Die Windsbacher: Das ist ein riesiger, kein Kammerchor. Herbert von Karajan hat einmal gesagt, dass es keine reinen Knabenchöre gäbe - er hätte nur die heutigen Windsbacher und Karl-Friedrich Beringer hören sollen, um eines besseren belehrt zu werden. Der Leiter dieser auswendig singenden Formation ist ein Präzisionsfanatiker. Glücklicherweise ist er es. Seine äußerst deutliche Zeichengebung wird von den kleinen und größeren Knaben sofort umgesetzt. Nur so erreicht man eine geradezu unheimliche Einstimmigkeit, nur so ein magisches Pianissimo, nur so dramatische Steigerungen, die ihre Stärke aus subtilen Übergängen gewinnen. Nur so klingt und schwingt die Musik Scarlattis und Mendelssohns, Bruckners, Mauersbergers und Regers. (...)" Frank Piontek, 7.6.2011 Nordbayerischer Kurier 

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