Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

31.05.2011

Windsbacher auf der Höhe

Konzert 27.5.2011 St. Sebald Internationale Orgelwoche Nürnberg

"(...) beim Orgelwochen-Gastspiel mit romantischen A-cappella-Motetten ließ sich noch einmal erahnen, in welch große Fußstapfen der Nachfolger [Karl-Friedrich Beringers] treten wird: makellose Transparenz, fein und genau austarierte, ganz der inhaltlichen Dramatik geschuldete Dynamik, auch in der Achtstimmigkeit noch ein voller, makellos reiner Klang. Und dennoch wirkt das Ergebnis nicht überdiszipliniert, sondern atmet viel Musikalität und innere Beteiligung. (...)" Jens Voskamp, Nürnberger Nachrichten, 30.5.2011

21.03.2011

Hörbare Sonnenaufgänge

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem - Ansbach
"(...) Allein, die Qualität dieser ungemein detailreichen Brahms-Deutung, bei der sich der Windsbacher Knabenchor und die Bamberger Symphoniker ideal ergänzten, wären auch unter anderen Umständen zu erkennen gewesen. Karl-Friedrich Beringer ist seit je ein Regisseur des Lichts und der Farben, Meister eines Chorklangs, der schimmert, leuchtet und strahlt, eines Klanges, der in lauterer Klarheit ruht und bei einem Crescendo, wenn es geboten erscheint, eine solche Fülle und Wärme entwickelt, als wolle er, Beringer, zeigen, dass Sonnenaufgänge natürlich auch hören kann. Bei einem Chor wie den Windsbachern sind solche Naturwunder selbstverständlich. Und noch eine besondere Qualität prägte dieses "Deutsche Requiem". Beringer ist ein Miniaturist noch im Monumentalen. Soll heißen: Sein Chor singt mit einer Agilität, einer dynamischen Wendigkeit, einer minutiösen Diktion, einer Intensität der Wortgestaltung und einer enormen Fähigkeit, Sprache und Musik in Klangbilder zu verschmelzen, wie sie sonst nur den allerbesten Liedinterpreten zu eigen sind. (...)" Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung Ansbach, 21.3.2011

 

18.03.2011

Aufmerksames, kraftvolles Dirigat

Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem - Bamberg
"(...) Das Requiem ist durchtränkt von dem Wohlklang der Eingangsverse "Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden", inhaltlich wie klanglich eine Erlösungsbotschaft. Mit tiefgründigem Ernst und profunder Ruhe gestalten die Windsbacher einen zarten, beinahe zerbrechlichen Misterioso-Klang. Dem Chorleiter Karl-Friedrich Beringer ist es dabei gelungen, den schmalen Grad zwischen Leben und Tod, von dem das Requiem beherrscht wird, mit den immerhin 80 Jungen im Alter zwischen neun und 20 Jahren präzise abzuschreiten. Sein gestaltvolles, aber unaufgeregtes, enorm aufmerksames und kraftvolles Dirigat gipfelt in der vollendeten Koordination von Chor und Orchester. (...)" Corina Erk, Fränkischer Tag Bamberg 18.3.2011

 

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