Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

07.05.2018

Viel Applaus für Windsbacher Knabenchor in Weißenburg

Geistliche und weltliche Chromusik in St. Andreas
"(...) Dass der Knabenchor in Teilen auch ein veritabler Männerchor ist, bewiesen die Windsbacher mit Emanuel Vogts  „Ein neues Lied singt dem Herrn“, das für einen vierstimmigen Männerchor komponiert wurde und bestens geeignet war, um die Intonations- und Modulationssicherheit des Ensembles zu demonstrieren.
Fast wie ein Singspiel kam Ernst Peppings „Jesus und Nikodemus“ daher, in dem sich die Bassstimmen als Erzähler, Nicodemus von Tenor- und Bass- und Jesus als Sopranstimmen dialogisch abwechseln. Peppings Motette wollte mit seiner Komposition die Wirklichkeit einer anderen himmlischen Welt zum Ausdruck bringen, was ihm und den Windsbachern trefflich gelungen ist.
Nach Johannes Brahms’ Motette „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz“ für fünfstimmigen Chor, die sich in Tempo und Dynamik bis zum Ende hin stetig steigerte, und Haags Orgelspiel „Dies sind die heil’gen zehn Gebot“ des Bach-Chorals, der auch im Evangelischen Gesangbuch steht, wurde mit Josef Gabriel Rheinbergers „Erstes Wanderlied“ der weltliche Teil des Konzerts eingeläutet, der Volkslieder wie „Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht“ von Bartholdy oder das vierstimmige Kunstlied „Frühlingsahnung“ genauso parat hielt wie Brahms Chorsatz „Waldesnacht“.(...)" Markus Steiner, 7.5.2018, Weißenburger Tagblatt
23.04.2018

Windsbacher singen sich in die Herzen der Menschen

Geistliche und weltliche Chormusik im Münster Heidenheim
"(...) Achtstimmig wurde die Motette "Jauchzet dem Herrn, alle Welt" von Felix Mendelssohn Bartholdy gesungen, ein vierstimmiger Männerchor der älteren Knaben interpretierte "Ein neues Lied singt dem Herrn", bevor Volks- und Wanderlieder mehrstimmig erklangen. Was fällt auf? Sehr viel wurde auswendig gesungen. "Wir haben dadurch eine innigere Verbindung zum Dirigenten", erklärt Yannik. Die Sänger "klebten" förmlich mit ihren Augen an Dirigent Martin Lehmann. Keiner schaut oder duckt sich weg. Im Gegenteil. Mal sind die Münder weit aufgerissen, dann fast flüsternd kommen die letzten Silben auch noch gut verständlich beim Publikum an.(...) Es war für ihn "schwer in Worte zu fassen", was am Ende als Eindruck bleibt, so Dekan Klaus Kuhn. Er konnte nicht genau sagen, was ihn mehr beeindruckte: die Klangfülle oder die hohe Präzision der Stimmen. "Das ist Weltklasse", staunte er, der "einen wunderbaren Abend erlebt hat". "Alles war einfach sehr gut", sagte eine Konzertbesucherin, während ein anderer nur in Superlativen schwelgte: "Phänomenal, phantastisch". Die Windsbacher, das war deutlich zu erkennen, haben mehr als nur eine Visitenkarte abgegeben. Sie haben sich in die Herzen der Menschen gesungen." Reinhard Krüger, 23.4.2018, nordbayern.de/region/gunzenhausen
20.12.2017

Auf den Flügeln des Gesangs

Das Weihnachtsoratorium mit den Windsbachern in der Friendeskirche Nürnberg
„(...) Unter den zielsicher gestaltenden den Händen von Chorchef Martin Lehmann sorgte die Akademie (für alte Musik Berlin) für einen farbenreichen, zwischen historischen Streichen, Oboen und Trompeten klug ausbalancierten und in Tempi und Rhythmus steht beweglichen Instrumentalklang. So wie es dieser meisterhaften Synthese aus Oratorium, protestantischem Kirchenlied und biblischer Weihnachtsgeschichte würdig ist. Diese Interpretation des „Weihnachtsoratoriums“ gehört zu den qualitativ hochwertigsten unserer Tage.(...) Die vokalen Fähigkeiten und Intonationsfinessen, die Bach vom Chor verlangt, sitzen bei den Windsbachern unter der inzwischen über fünfjährigen künstlerischen Leitung von Martin Lehmann so sicher wie ein maßgeschneiderter Anzug. Der sich aus der Basis der individuellen Stimmlinien aufbauende und aufblühende Jubelklang des Eingangschores „Jauchzet, frohlocket“ und die Turba-Chöre wie beim „Ehre sei Gott in der Höhe“ reißen mit. Die lyrisch feingewobene Schlichtheit etwa in Choral „Wie soll ich dich empfangen“ bewegt ebenso wie die herausragende Pianokultur der rund 80 Stimmen starken Knaben. (...)“ Thomas Heinold, 20.12.2017, Nürnberger Zeitung

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