Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

19.12.2014

Magisches an der Krippe

Windsbacher Knabenchor, Prinzregententheater

„(...)Voller Tatendrang stecken auch die Windsbacher, deren transparentes Klangideal Bachs Meisterwerk gut zu Gesicht steht. Forsch und zupackend im Eröffnungschor, weiß deren Leiter Martin Lehmann später ebenfalls, wie man die Qualitäten seiner jungen Herren geschickt ins rechte Licht rückt. So wird etwa der aus der Stille heraus langsam anschwellende A-cappella-Choral „Ich steh an deiner Krippen hier“ zu einem fast schon magischen Moment, in dem man ohne Probleme die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören könnte und jedes nervöse Husten mit einem Mal verstummt. (...)“ Tobias Hell, Münchner Merkur, Kultur, 19.12.2014
 
18.12.2014

Höchste Gefühlsdichte

Weihnachtsoratorium mit den Windsbachern

„(...)Besonders in Erinnerung bleibt aber die Gestaltung der Choräle durch die „Windsbacher“: in wunderbar atmender Deklamation, besonders mit ganz erstaunlichen Piano-Experimenten. In denen wagt Lehmann Äußerstes und erreicht höchste Gefühlsdichte, die nur selten ins Nur-Gemütliche abkippt. (...) So hat die Aufführung ihre Stärken (...) und hat ihren Höhepunkt im Choral „Ich steh an Deiner Krippe hier“(Kantate VI) – Lehmann und sein Chor als wahre Pianissimo-Zauberer.(...)“
Uwe Mitsching, Nürnberger Nachrichten, Kultur, 18.12.2014
11.12.2014

Ich und die Krippe

J. S. Bach: „Weihnachtsoratorium“ Alte Oper Frankfurt
 
„(...)Das ist offenbar auch die Grundhaltung Lehmanns, eines sehr agil wirkenden Dirigenten. Man kann sich insgesamt einen deutlicheren Kontrast zwischen der privaten Inniglichkeit zu den strengeren Chorälen vorstellen, als er zu bieten gewillt war. Dafür erinnerte seine Lebhaftigkeit daran, dass der vollkommen wirkenden Seelenruhe der Musik stets ein gewaltiger Aufwand an Absprachen und Training vorausgeht.
Aus einigen Soli hielt er sich komplett heraus, Instrumente und Sänger blieben dann auf sich gestellt (kein Blickkontakt, aber auch kein Problem, Musikentwickelt sich sozusagen auch natürlich). Wenn er aber sonst rührte und schaffte und formte, war der Chor anscheinend die Gelassenheit selbst, während ein Gesamtklang von überwältigender Homogenität entstand. Ein an Höhepunkten reiches Konzert fand seinen höchsten so doch im schlichtesten Liedlein, „Ich steh an deiner Krippen hier“, das a cappella die lupenreine Intonation am stärksten zur Geltung brachte. Mehr davon glücklicherweise in den Zugaben." Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 11.12.2014

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