Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

14.07.2014

Weltberühmte Kleinstädter

 Geistliche Chormusik in der Dresdner Frauenkirche 
„(...) Am Sonnabend bot der Windsbacher Knabenchor in der Dresdner Frauenkirche Werke aus vier Jahrhunderten dar. (...) Die A-cappella-Gesänge unter anderem von Schütz, Schein und Bach, von Bruckner, Mauersberger und dem 99-jährigen Norweger Nystedt offenbarten durchweg hohe Stimmkultur. Durch präzise Einsätze und lupenreine Intonation gewannen doppelchörige Werke zu je vier Stimmen wie die Motetten von Pachelbel und Schütz ihre fast überirdische Suggestion.(...) Die Gesänge wurden gerahmt mit Chorälen, Präludien und Partituren, dargeboten von Arvid Gast auf der Orgel und Joachim Pliquett auf der Trompete. (...) Dresden, von den Kruzianern durchaus verwöhnt, wurde Zeuge einer subtilen, überzeugenden Darbietung.(...)“ Jens Uwe Sommerschuh, Sächsische Zeitung, 14.07.2014
 
 
10.06.2014

Gesang des Knabenchors erzeugt Gänsehaut

Geistliche Chormusik, Bad Reichenhall, Evang. Stadtkirche, 05.06.2014

„(...) Jauchzet dem Herrn, alle Welt" von Felix Mendelssohn Bartholdy eröffnete den ersten Chorblock. Bereits beim ersten Akkord wurde allen Zuhörern klar, mit welch kultivierten Stimmen Martin Lehmann aus dem Vollen schöpfen kann. Eine intensive und individuelle Stimmbildung, welche die täglichen Chorproben begleitet, zahlt sich enorm aus. Gleichzeitig stellte Chorleiter Lehmann gleich unter Beweis, wie frei er mit diesem Ensemble an die Interpretation des Notentextes gehen kann – die regelrecht eingeschworene Gesangsgruppe folgte ihm detailliert auf jegliche Bewegung.(...) In diesem wertschätzenden Miteinander konnte Musik gelingen, so die Motette „Nu danket alle Gott" von Johann Hermann Schein. Die überaus komplexe Musikstruktur wurde in aller gebotenen Klarheit intelligent und emotional gleichermaßen dargeboten. (...)“ mr,Traunsteiner Tagblatt,10.06.2014
 
26.05.2014

Rauschhafte venezianische Mehrchörigkeit

Auftakt der 63. Internationalen Orgelwoche Nürnberg mit Werken von Johann Staden in der Lorzenkirche

"(...)Wer die luzide Polyphonie eines Heinrich Schütz mag, wird Johann Stadens Musik lieben. Hier kontrastieren gregorianische Antiphonen mit ebenso klangvollen wie plastisch textbezogenen "Magnificat" und Psalmvertonungen. Fromme, aber niemals frömmelnde Chorsätze, die vom Windsbacher Knabenchor in Idealbalance zwischen inhaltsdienlicher Sprachverständlichkeit und vokaler Strahlkraft gesungen werden. Dies ist ebenso partiturgetreu wie emotional, zumal Martin Lehmann zügig Tempi anschlägt, ohne in historisches "Nähmaschinengeratter" zu verfallen.(...) Die Solisten (...) fügen sich nicht nur nahtlos in Lehmanns Interpretationsansatz eines unspektakulären, stets werkbezogenen Musizierens ein, sondern tragen auch entscheidend das umgesetzte Raum-Klangkonzept mit.(...). So wird die virtuelle Reise nach "Venedig in Nürnberg" (...) zu einem ebenso instruktiven wie Laune machenden Lehrstück darüber, wie Klänge auch mental funktionieren können.(...)" Hans von Draminski und Jens Voskamp, Nürnberger Nachrichten, 26.05.2014

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