Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

03.08.2016

Emotionale Kräfte

Der Windsbacher Knabenchor in Aschaffenburg
„(..) Die Atmosphäre unter den Windsbachern ist sichtbar herzlich - und das hat Einfluss auf das hörbare Ergebnis. Schon bald nach dem Abschied von Karl-Friedriech Beringer,(...), machte sich von 2012 an bemerkbar, wie unter Lehmann neue emotionale Kräfte frei wurden. Das technische Niveau des Chores ist dabei gleichermaßen hoch geblieben, wie sich auch jetzt zeigte. Stärker hat sich der derzeit wohl beste deutsche Knabenchor zudem dem Repertoire des 20. Jahrhunderts zugewandt – mit großem Erfolg. Die geistlichen Motetten des noch lebenden Komponisten Gustav Gunsenheimer, Javier Busto und Vytautas Miskinis zählten zu den Höhenpunkten des durch mehrere Epochen führenden Programms.Auffällig war durchweg, bei Motetten von Schütz und Schein ebenso wie bei drei ausgewählten von Max Reger, der im besten Sinne gefühlsbetonte Ansatz. Bei Reger, der sich oft hinter Klangmassen und hochartifizieller Harmonik zu verstecken scheint, traten so zum hundertsten Todesjahr seine zarten und sensiblen Seiten hervor. (,,,)“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Guide Holze, 3.8.2016
16.07.2016

Keine Spur von Sentimentalität

In Wunsiedel zeigt der Windsbacher Knabenchor, welche Kraft in Lieder liegt. Himmlisches klingt an, Kitsch bleibt tabu.
„Die erste der neuen Vertonungen geistlicher Texte, ein Vaterunser von Max Baumann aus dem 20. Jahrhundert, umriss bereits das Ganze Spektrum der Chorsänger-Kunst, für die dieses Ensemble berühmt geworden ist. (...)  - dass das relativ moderne Werk dem Dirigenten Martin Lehmann viel Raum für individuelle Interpretation lässt, wundert bei Kompositionen unserer Zeit nicht. Wohl aber die Qualität ihrer sängerischen Ausführung: Die Feinheit in der Behandlung jedes einzelnen Wortes, die organisch gesteigerte, fast sachlich wirkende Anreicherung mit Lautstärke bereiten den Weg für Emotionen.(...)“ Frankenpost, Bärbel Lüneberg, 16.7.2016

11.07.2016

Hochgenuss von Sopran bis Bass

Der Windsbacher Knabenchor begeistert bei seinem Auftritt in der Königsberger Marienkirche die Zuschauer.
"(...) Was die zirka 60 jungen Sänger den Zuhörern in dem stattlichen Gotteshaus am Marktplatz in rund zwei Stunden zu Gehör brachten, war eine chorische Glanzleistung, das Beste, was in diesem Bereich bisher in Königsberg dargeboten wurde. In zwei völlig unterschiedlichen Konzertabschnitten erzeugten die voll konzentrierten, größtenteils auswendig singenden Sänger mit den von den höchsten Soprantönen bis hin zu den tiefsten Bässen reichenden Stimmen ein unter die Haut gehendes Klangerlebnis. Dirigent Martin Lehmann und auch Phil Townley verstanden es mit viel Einfühlungsvermögen aber auch Direktheit und Kraft ihren Chor zu leiten. Da stimmten alle Kleinigkeiten, die Exaktheit der Einsätze und die jeweilige Lautstärke, die von einem die Marienkirche voll erfüllendes bis hin zu einem fast nicht mehr hörbarem Klangerlebnis reichte. (...)" In Franken, Gerold Snater, 11.06.2016

Seiten