Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

21.06.2017

Luxusstimmen für Bach

h-moll Messe im Palau de la Música Catalana, Barcelona
„(...) Dieses Mal und unter der gefühlvollen Leitung von Martin Lehman, erhielten sie (die Windsbacher) ausgezeichnete instrumentale Unterstützung durch die renommierte Akademie für Alte Musik Berlin (Akamus) und zusätzlich durch vier bemerkenswerte Solisten, unter anderem die Katalanin Núria Rial. (...) Ab dem bebenden Kyrie, mit dem Chor und Soprano, mit der immer so klaren Stimme von Rial, lud sich die Atmosphäre weiter auf. Beim Gloria nahmen neben dem Chor die Solisten aktiv teil. Darunter stach die Altstimme von Rebeca Martin hervor und Tenor Markus Schäfer zeigte sein gutes Niveau. Beim Credo glänzte der Bariton Thomas Laske mit seiner runden Interpretation vom „Et in Spiritum Sanctum“. Der spektakulärste Moment kam mit dem Sanctus, vom Chor mit einem hervorragenden Osanna in excelsis beendet. Die Vergötterung des Agnus Dei kam nochmals am Ende auf, mit dem Zutun der Altstimmen und dem glorreichen Dona nobis pacem-Finale des Chors. Himmlische Musik unter der Begleitung der Akamus und den glänzenden Solisten, obwohl der größte Applaus verdienterweise an die jungen Sänger ging.“ César López Rosell, El Periódico, 31.03.2017
 
06.06.2017

Schätze des Frühbarock

Konzert in der Lorenzkirche Nürnberg
„(...) Sein (Stadens) „Deutsches Magnificat“ war das ergreifendste Stück im Windsbach-Lorenzer Programm: höchst authentisch für Text und Musik des Barock und nahe an den Fragen von heute. Da gab es, auch in der Realisierung durch die Windsbacher samt „Wunderkammer“, keine Spur von Provinzialität in dieser feinst ziselierten fränkischen Motette: der Schwerpunkt mehr in barocken Vorstellungen als im reformatorischen Bezug. Die Windsbacher Sänger gestalteten dieses glaubensfeste Bekenntnis mit feinstem vokalen Pinselstrich, Lehmann leitete mit äußerst suggestiver Ausstrahlung, alles weit von jeder musikhistorischen Kühle entfernt. (...)“ Uwe Mitsching, Nürnberger Nachrichten, 06.06.2017
29.05.2017

Windsbacher holten Luther in die Jetztzeit

Reformationsprogramm in der Würzburger Johanniskirche
„(...) Die harmonische und rhythmische Vielfalt der ausgewählten Motetten und Choräle, etwa von Erasmus Kindermann, Johann Staden, Caspar Othmayr, Johann Pachelbel und Melchior Franck, berauschte ebenso wie ihr emotionaler Reichtum.Im Handumdrehen schaffte es der unter Martin Lehmann kristallklar intonierende, rund 45-köpfige Knabenchor, diese fast 500 Jahre alte Musik ins Hier und Jetzt zu katapultieren. Weitere musikalische Wunderwaffen hatte man mit dem superben Solistenquartett – Isabel Jantschek (Sopran), Yosemeh Adjei (Altus), Tobias Mäthger (Tenor), Felix Schwandtke (Bass) und dem Barockensemble „Wunderkammer“ aufgefahren. (...) Da auch die Solisten häufig ihren Platz wechselten, konnten überraschende Raumwirkungen entstehen – etwa die Echoeffekte in Stadens „Wenn mein Stündlein vorhanden ist“, wo vier Knaben ihrem Chor durch die ganze Kirche antworteten. (...) Ebenmäßig fließend sang der Chor „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ in Sätzen von Haßler, Franck und Lechner, luftig tänzelte Kindermanns „Du sollst lieben Gott, deinen Herren“ dahin, innig und zärtlich gelang dessen Abendmahlshymnus „O salutaris hostia“ sowie Jakob Meilands „Beati omnies, qui timent Dominum“. (,...)“ Katja Tschirwitz, 29.05.17, Mainpost

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