Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

14.03.2016

Ein Abend voller Glücksmomente

Der Windsbacher Knabenchor begeisterte am Samstag in der Neu-Ulmer Petruskirche mit einem ebenso stimmigen wie perfekt inszenierten Programm
„(...) Ein weiterer Höhepunkt des an Glanzlichtern reich bestückten Abends: Willam Byrds flehendes "Misere mei", das die jungen Sänger fließend in das harmonisch modernere und dabei nicht minder intensive "Miserere mei Deus" des 1954 geborenen litauischen Komponisten Vytautas Mikinis übergehen ließen. Sinnfälliger hätte der Chor die Jahrhunderte überspannende Tradition des sakralen Chorgesangs nicht präsentieren können.(...)" Burkhard Schäfer, Südwest Presse online, 29.02.2016
22.12.2015

Subtile Details und ein alles überwölbender Bogen

Windsbacher Knabenchor: Die zweite Hälte von Bachs Weihnachtsoratorium in Ansbach
„(...) Seine (Lehmanns) Kunst, die immensen (...) Qualitäten des Chores und die der anderen Akteure zu bündeln, um wie unter einer Lupe den Sinngehalt des Textes wahrnehmbar werden zu lassen, hatte man wie in einer Nussschale komprimiert schon gleich zu Anfang der vierten Kantate (...), in dem Rezitativ „O Immanuel, o süßes Wort“. (...) Bemerkenswerte Details gab es in Hülle und Fülle. Selbst eine Zäsur, eine kurze Stille im Terzett, das Lehmann wie einen aufgewühlten Disput begriff, war vielsagend gesetzt. (...) Über all diese Details wölbte Martin Lehmann mit seinem Chor einen großen Bogen. Er spannte sich von Demut bis hin zu strahlender Glaubensgewissheit. Wie konzentriert das den Windsbachern gelang war bewundernswert.(...)“ Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 21.12.2015
18.12.2015

Lob und Dank

Weihnachtsoratorium im Herkulessaal München
"(...) Wohl kaum einem Chor gelingt beispielsweise der überschäumend vitale, rhythmisch prägnante Eingangschor der schlichten fünften Kantate ("Ehre sei dir, Gott, gesungen") so frisch und hell, so leuchtend leicht, ja tanzend, wie den Windsbacher Knaben und (sehr) jungen Männern. Wenn im schönsten Piano-Pianissimo "Ich steh an deiner Krippen hier" (in Teil sechs) fast unhörbar gehaucht wird und dabei doch jedes Wort verständlich ist, dann erweisen sich die Windsbacher wieder einmal als einer der weltbesten Knabenchöre. Auch die übrigen Chöre und Choräle sind bis in die hintersten Winkel, was Dynamik, Agogik und Artikulation angeht, ausgeleuchtet und klingen doch immer spontan. Denn jede Stimmgruppe ist in sich so homogen ausbalanciert und zugleich so fein ausdrucksvoll, dass es schlicht begeistert.(...)"  Klaus Kalchschmid, Süddeutsche Zeitung, 16.12.2015

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