Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

15.07.2015

Chor der Superlative

Der Windsbacher Knabenchor in der Evangelischen Akademie Tutzing

Selbst der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der bayerischer Ministerpräsident a.D. Günther Beckstein beehrten zu diesem Benefizkonzert die Evangelische Akademie Tutzing.(...) Der Windsbacher Knabenchor mit seinem künstlerischen Leiter Martin Lehmann brachte Motetten und geistliche Gesänge aus fünf Jahrhunderten mit.(...).Welche Präzision und Exaktheit! Die Intonation und Gestaltung derart perfektionistisch, als wäre jede Stimme der Partitur solistisch besetzt und jeder Ton aus geschmeidig weichem Wachs. Sorgfältig plastisch durchgeformt blieb jedes Wort klar verständlich, dank der großen Transparenz selbst im kompliziertesten achtstimmigen Chorsatz. Aber das war erst das Handwerkszeug, mit dem der etwa 60-köpfige Chor Musikalität auf höchstem Niveau bot. Lehmanns Dirigat visualisierte geradezu vorab die jeweilige Klangnuance und den Ausdruckscharakter, aus denen sinfonische Erhabenheit und Größe strömten, aber bisweilen auch kammermusikalische Leichtigkeit kam. Die Verständigung verlief ohne den geringsten Reibungsverlust. Die Choristen trafen homogen und einhellig stets zielsicher genau die Nuance, die nötig war, um die maximale und der Epoche des Komponisten entsprechende Wirkung zu erzielen.(...)
Reinhard Palmer / Süddeutsche Zeitung / 15.07.15


24.06.2015

Windsbacher Knabenchor begeistert auf der Wartburg

Geistliche A-cappella Chormusik beim 376. Wartburgkonzert von Deutschlandradio Kultur in Eisenach

„(...) Der seit 2012 von Martin Lehmann geleitete Knabenchor brachte im ersten Teil des Abends unter dem Motto „Zwischen Morgengesang und Nachtlied“ ausschließlich geistliche Vokalmusik aus dem 16. bis 20. Jahrhundert zu Gehör, beginnend mit drei eindrucksvoll vorgetragenen Bearbeitungen des „Vater unser“. (...) Sein ganzes Können und die überragende Stilistik kann der Knabenchor bei den vier Sätzen aus den „Acht geistlichen Gesängen“ op. 138 unter Beweis stellen, die von Max Reger kurz vor seinem Tod 1916 fertiggestellt wurden. Aus dem „Deutschen Psalter“ entnommenen vier- bis sechsstimmigen Gesängen intoniert der Knabenchor den vergleichsweise aufmunternden „Morgengesang“, die religiösen Lieder „Unser lieben Frauen Traum“ und „Oh Lamm Gottes, unschuldig“ sowie das erschütternde „Nachtlied“ zu Gehör, und das mit einer beeindruckenden Genauigkeit, bei der die exakte Handschrift des engagiert mitgehenden Chorleiters immer wieder deutlich wird.(...) Den krönenden Höhepunkt bildet schließlich die mit beeindruckender Perfektion gesungene „Waldesnacht“ aus den „Sieben Liedern“ von Brahms, die selbst von den jüngsten Chorsängern trotz ihres komplexen, keine Fehler verzeihenden Aufbaus harmonisch und souverän zu Gehör gebracht wird.“
Klaus-Peter Kaschke, Thüringische Landeszeitung, 24.06.15 
03.05.2015

Der Windsbacher Knabenchor singt Motetten

CD-Tipp, Tafel-Confect, BR Klassik, 03.05.2015
Von: Wolfgang Schicker

Auf seiner neuen CD widmet sich der Windsbacher Knabenchor zusammen mit der Capella de la Torre und Concerto Palatino den mehrchörigen Motetten Johann Stadens - Weltersteinspielungen mit großartigen Raumklang-Effekten. 

(...) Martin Lehmann, der Leiter des Windsbacher Knabenchors, hebt die zwei Haupt-Qualitäten in der Musik Stadens hervor: die "ganz eigene Textbehandlung mit klarem Bezug" und die "wunderbaren musikalischen Farben". Auf beide Pole legt Lehmann den Fokus der Interpretation: exzellent die Artikulation des Chores und der Solisten - vielgestaltig und bunt die Klangfarbenpalette der beteiligten Ensembles mit ihrem reichen Instrumentarium der damaligen Zeit.

Podcast zum Nachhören unter:
http://www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/tafel-confect/cd-tipp-johann...

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