Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

23.10.2017

Homogener Klang und starker Applaus

Geistliche A-cappella Chormusik im Dom zu St. Blasien
„(...) Lehmann setzte die Stücke im piano pianissimo an und steigerte sie. Die hohen Soprane des Chores kamen dabei sehr gut zur Geltung. (...) Sein erstes Stück "Herr Gott, du bist unsere Zuflucht für und für" von Mendelssohn Bartholdy machte mit dem besonderen Klang der Windsbacher vertraut. (...) Die gute Aussprache des Chores lässt den Text verständlich rüberkommen. Das zweite Stück "Os justi" von Anton Bruckner zeichnete sich durch diese Dynamik besonders aus. (...) Von der Empore aus wurde "Misere mei" von William Byrd zu einem durch den Dom schwebenden engelsgleichen Klangbild. (...) Den stürmischen Applaus quittierte der Chor mit zwei Zugaben. Die zweite sangen die Knaben und Jungmänner aus dem Säulenrund heraus. Damit schufen sie ein allumfassendes Klangbild, das ihr bis dahin gestaltetes Konzert hervorragend abschloss.“ Margrit Matyscak, Badische Zeitung, 23.10.2017
09.08.2017

Ein phänomenales Hörerlebnis

h-Moll-Messe in Schwäbisch Gmünd
"Die Interpretation von Bachs h-Moll-Messe wurde zu einem der Höhepunkte des diesjährigen Europäischen Kirchenmusikfestivals. Dirigent Martin Lehmann leitete dabei den Windsbacher Knabenchor und das Freiburger Barockorchester und war auf einen ausgesprochen nuancierten und auf größtmögliche Transparenz, vor allem beim Chorklang, setzenden Vortrag bedacht. (...) Die Windsbacher Chorknaben waren durchweg perfekt vorbereitet. Das erste „Kyrie eleison“ wurde schön abgesetzt geatmet; packend geriet das zweite. Leicht pulsierend wirkte das „Gloria“, brillant die Fuge zu „Et interra pax“. Weich ausgebreitet bot das „Gratias agimus tibi“ einen Ausblick auf das beschließende „Dona nobis pacem“.(...)“ Ralf Snurawa, 9.8.2017, Südwest Presse 
07.08.2017

Lichte Mirakel

Bachwoche: Finale mit h-Moll-Messe
„(...) Lehmanns Tempi wirkten zügig, aber nie überhetzt und willkürlich, sondern virtuos beherrscht und mit Vernunft und Sinn für die Gesamtarchitektur aufeinander bezogen. Die so unterschiedlichen Satzteile waren allesamt treffend charakterisiert, auf einen Aussagenenner gebracht. Nie wirkte das pauschal. Lehmann, seine Sänger und seine Musiker verloren Details nicht aus den Augen und Ohren, ließen sie zu Bildern werden. (...) Ein kleines lichtes Mirakel das Adagio “Et expecto“: Herzbewegender als mit einem Knabenchor lässt sich das Hoffen auf die Auferstehung nicht darstellen. (...) Das Freiburger Barockorchester musizierte mit einer Präzision, wie man sie von ihm gewohnt ist – und die doch jedes Mal aufs Neue verblüfft, gerade bei der Streichergruppe, die so körperhaft und expressiv agierte. (...)“ Thomas Wirth, 7.8.2017, Fränkische Landeszeitung

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