Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

31.07.2017

Die betrübten Schatten wichen

Reformationskonzert zum Auftakt der Bachwoche in St. Johannis, Ansbach
„(...) In immer neuen Konstellationen präsentierten Martin Lehmann und das sechsköpfige Ensemble Wunderkammer den gut eingerichteten Knabenchor: ob homophone Gesangskultur oder fließende Polyphonie, mal in Deutsch, mal den alten Messetext in Lateinisch bewahrend. Die Wndsbacher selbst harmonierten und sympathisierten mit einem vorzüglichen Solistenquartett (...).“ Peter Löw, Nürnberger Zeitung, 31.7.2017
21.06.2017

Luxusstimmen für Bach

h-moll Messe im Palau de la Música Catalana, Barcelona
„(...) Dieses Mal und unter der gefühlvollen Leitung von Martin Lehman, erhielten sie (die Windsbacher) ausgezeichnete instrumentale Unterstützung durch die renommierte Akademie für Alte Musik Berlin (Akamus) und zusätzlich durch vier bemerkenswerte Solisten, unter anderem die Katalanin Núria Rial. (...) Ab dem bebenden Kyrie, mit dem Chor und Soprano, mit der immer so klaren Stimme von Rial, lud sich die Atmosphäre weiter auf. Beim Gloria nahmen neben dem Chor die Solisten aktiv teil. Darunter stach die Altstimme von Rebeca Martin hervor und Tenor Markus Schäfer zeigte sein gutes Niveau. Beim Credo glänzte der Bariton Thomas Laske mit seiner runden Interpretation vom „Et in Spiritum Sanctum“. Der spektakulärste Moment kam mit dem Sanctus, vom Chor mit einem hervorragenden Osanna in excelsis beendet. Die Vergötterung des Agnus Dei kam nochmals am Ende auf, mit dem Zutun der Altstimmen und dem glorreichen Dona nobis pacem-Finale des Chors. Himmlische Musik unter der Begleitung der Akamus und den glänzenden Solisten, obwohl der größte Applaus verdienterweise an die jungen Sänger ging.“ César López Rosell, El Periódico, 31.03.2017
 
06.06.2017

Schätze des Frühbarock

Konzert in der Lorenzkirche Nürnberg
„(...) Sein (Stadens) „Deutsches Magnificat“ war das ergreifendste Stück im Windsbach-Lorenzer Programm: höchst authentisch für Text und Musik des Barock und nahe an den Fragen von heute. Da gab es, auch in der Realisierung durch die Windsbacher samt „Wunderkammer“, keine Spur von Provinzialität in dieser feinst ziselierten fränkischen Motette: der Schwerpunkt mehr in barocken Vorstellungen als im reformatorischen Bezug. Die Windsbacher Sänger gestalteten dieses glaubensfeste Bekenntnis mit feinstem vokalen Pinselstrich, Lehmann leitete mit äußerst suggestiver Ausstrahlung, alles weit von jeder musikhistorischen Kühle entfernt. (...)“ Uwe Mitsching, Nürnberger Nachrichten, 06.06.2017

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