Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

19.12.2018

Messias – meisterhaft wie selten

Windsbacher in der Friedenskirche Nürnberg
„Mit einer höchst gelungenen und künstlerisch überzeugenden Variation seines vorweihnachtlichen Rituals machte der Windsbacher Knabenchor am Montag den Auftritt in der Friedenskirche von Johannis zu einem Ereignis. (...) Das gilt nicht nur für den Jubelchor und „Smash Hit“ schlechthin, das „Hallelujah“, das den zweiten Teil diese musikalischen Triptychons krönt. Gerade hier demonstrierten die Windsbacher mit überzeugend austarierter Balance zwischen tiefen Lagen und Knabensopranen sowie fein aufgefächerten Stimmnuancen, was es heißt, eine große, überwältigende musikalische Pracht zu entfalten und trotzdem - Martin Lehmann sei Dank - die Zügel in der Hand zu behalten.(...) Das bot dem insgesamt auf hervorragendem Niveau agierenden Solistenquartett beste Gelegenheiten, sängerisch dramatische, ja fast szenisch wirkende Momente zu gestalten. Etwa Countertenor Terry Wey mit leidenschaftlich plastischer Diktion (...) oder Thomas Laske mit so  beweglichem wie präzise artikulierendem Bass (..) Lydia Teuschers Sopran blühte mit all seinen silbrig feinen, stets klar geführten Höhen (...) Und Tilman Lichdis lyrischer Tenor hat inzwischen ziemlich an dramatisch gestalterischem Gewicht gewonnen (...)“
Thomas Heinold, 19.12.2018, Nürnberger Zeitung,
 
19.12.2018

„Halleluja“ statt „Jauchzet und frohlocket“

Windsbacher Knabenchor und die Akamdeie für Alte Musik mit Händels "Messiah" in der Nürnberger Friedenskirche
„(...) Der Chor zeigte sich nicht nur bewundernswert konditionsstark, sondern ließ bis zum Ende keinen Spannungsabfall zu, sodass die beschließende Amen-Fuge genauso energiegeladen wirkte wie das eröffnende „And the glory of the Lord“, die moll-verhangenen Klagen im Passionsteil ebenso expressiv klangen wie die zahlreichen Jubelhymnen, die aber nie massiv, sondern dynamisch sehr differenziert ausgesungen wurden. Ein schönes Werkzeug: Der Einsatz von Chorknaben Nils Hirsch als Verkündigungsengel von der Kanzel aus. (..) Die barocken Naturtöne steuerte die engagiert aufspielende Akademie für Alte Musik bei. Die Berliner Formation mit Konzertmeister Georg Kallweit an der Spitze ließ es wiegen, federn, säuseln, sprudeln. Womit noch unterstrichen wurde: Der Ausbruch aus der alljährlichen „Weihnachtsoratoriums“-Routine tat den Windsbachern ausgesprochen gut.“ Jens Voskamp, 19.12.2018, Nürnberger Nachrichten 
10.12.2018

Vertrautes ungewohnt

Windsbacher mit weihnachtlicher Chormusik im Kurhaus Wiesbaden
„Das Ritualhafte, das sich in diesen Tagen mit dem Vortrag von Advents- und Weihnachtsliedern verbindet, lässt sich musikalische kaum beglückender vorstellen als im Vortrag des Windsbacher Knabenchors. Das Ensemble aus Mittelfranken rahmte mit „Mach hoch die Tür“ und „O du fröhliche“ ein reizvolles Programm, das unter der Leitung von Martin Lehmann im Wiesbadener Kurhaus manch Vertrautes in ungewohntem Gewand präsentierte. Zum Beispiel „Es ist ein Ros entsprungen“ in einer Clustermotette des 1954 geborenen Schweden Jan Sandström, der darin die vertraute Melodie von Michale Praetorius im Tempo stark weitet. Oder das Advents-Kyrie „Maria durch ein Dornwald ging“, in dem ein Tenor und eine Knabensopran solistisch das hohe individuelle Niveau der Windsbacher Choristen beglaubigten. (...)“ Axel Zibulski, 10.12.2018, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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