Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

18.12.2017

Mit Überschwang und Leichtigkeit

Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Windsbacher Knabenchor in Ansbach
„(...)Höher, schneller, weiter! Diesem Trend zur Ungeduld in der historischen Aufführungspraxis setzten sich Martin Lehmann und seine Windsbacher zusammen mit der Akademie für Alte Musik Berlin geradezu bewusst entgegen. Gleich zu Beginn strahlte der Eröffnungschor „Jauchzet, frohlocket“ trotz jugendfrischem Überschwang eine magisch strömende Sanftheit aus. (..) Wie immer präsentierten sich die Sängerknaben nicht nur einfach als ein phantastisches, wohltimbriertes Vokalkollektiv mit gut ausgebildeten Sängern, sondern auch als ein gewachsenes Ensemble, das durch harte Arbeit, professionelle Betreuung und unbändige Sangesfreude seine Klasse unter Beweis stellt. (...) Ihre (AKAMUS) Zusammenarbeit mi den Windsbachern und Matin Lehmann schaffte es, den Eindruck von entspannter Leichtigkeit und Noblesse zu erwecken. Hier trafen Gleichgesinnte aufeinander, für die als oberstes Gebot bei aller Werkstreue gegenseitiges Zuhören und Inspirieren galt. (...)“ Marion Etienne, 18.12.17, Fränkische Landeszeitung
07.12.2017

Engelsstimmen führen durch Vorweihnachtszeit

Windsbacher Knabenchor und Salaputia Brass-Blechbläserensemble zu Gast in Weingarten
“(...) Ein besonderes Hörerlebnis war Jan Sandströms Clustermotette für zwei Chöre zur alten Weise „Es ist ein Ros entsprungen“, denn hier legte ein Chor auf der Bühne vielstimmig summend einen betörend schönen Klangteppich, der ins Überirdische zu entschweben schien, während ein zweiter Chor von der Galerie aus das Lied anstimmte. Eine weitere Klangkomponente kam vom Blechbläserensemble „Salaputia Brass“. Das Quintett erfreute einerseits mit instrumentalen Stücken, glänzte beispielsweise mit der Ouvertüre zu Händels Feuerwerksmusik oder einem Arrangement zu Johann Sebastian Bachs Kantate „Wie will ich mich freuen“ und agierte andererseits mit dem Chor zusammen, ob im Wechsel wie in der Motette „Machet die Tore weit“ oder gemeinsam. Sehr schön war hier die Einstimmung zu „Es ist ein Ros entsprungen“ mit einer Trompete, die aus dem Off anhob, bis das restliche Quartett auf der Bühne übernahm und schließlich der Chor mit Sandströms Clustermotette fortfuhr.(...)“ Christel Voith, 7.12.2017, Schwäbische.de
06.12.2017

Wo das Geheimnis des Weihnachtsgeschehens zum leisen Klangerlebnis wird

A-cappella-Konzert mit Windsbacher und Salaputia Brass
„(...) Schon der Einstieg mit dem unverwüstlichen „Macht hoch die Tür“ mit Satzarrangements von Rainer Selle bricht behutsam mit der Konvention: Martin Lehmann reiht einen Teil seines bestens disponierten Chores entlang der Bankreihen auf, lässt die Verheißung der Geburt Jesu gleichsam direkt in die Ohren der Menschen singen und erreicht dadurch eine ungeahnte emotionale Dichte. (..) Dazu stellt Lehmann das Leise, Unspektakuläre in den Vordergrund, lässt seine Choristen in schattiertem Pastell schwelgen, die mannigfachen Möglichleiten zwischen einfachem Piano und vielfachem Pianissimo ausloten. Manchmal schwebt nur der verwehte Hauch eines fernen Klangs durch die abgedunkelte Markgrafenkirche – und erzeugt wohlige Gänsehaut. (...)“ Hans von Draminski, 6.12.17. Fränkische Landeszeitung

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