Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

07.12.2016

Windsbacher Knabenchor im Stadttheater Amberg

Spiritualität und Perfektion
„(...)Lehmann (ist) ein eher introvertiert lauschender "Klang-Sensibilissimus". Seine ebenso einfallsreiche wie reflektierte "historisch informierte" Interpretation überrascht immer wieder und erschließt neue Erkenntnisse. Viele der bekannten Weihnachtslieder erklingen wie neu: Nicht süß und süffig romantisierend, nicht Weihrauch-umwölkt, sondern als intime persönliche Kunde, gesungen im natürlichen Rhythmus der Sprache, ein hervorragender Redner könnte es kaum besser. Wir erleben eine atemberaubende Pianissimokultur. Besonders schön anzuhören sind die suggestive "Hymn to the virgin" von Benjamin Britten und die überirdisch-magische zwölfstimmige Cluster-Motette von Jan Sandström über "Es ist ein Ros' entsprungen".(...)“ DOK, Onetz Amberg, 7.12.2016
29.11.2016

Unvergleichliche Atmosphäre der Vorfreude

Advent: Windsbacher Knabenchor in Amorbach
„(...) denn was die Sänger bei ihren a-cappella-Auftritten mit Musik aus vier Jahrhunderten boten, war geistliche Musik mit souveräner Beherrschung von Dynamik- und Tempowechseln, Pianissimo-Passagen, klarer Artikulation und dem scheinbar mühelosen Singen sogar zwölfstimmiger Chorsätze (...). Was könnte diesen Eindruck besser vertiefen als die Orgel- und Trompetenklänge von Jean Joseph Mouret, Henry Purcell, Georg Philipp Telemann oder Alexandre Guilmant und die eher meditativen, facettenreichen Orgelstücke wie Regers F-Dur Pastorale oder die sensiblen Orgelintros, mit denen Arvid Gast den nächsten Chorsätzen den Weg ebnete?“ Heinz Linduschka, Bote vom Untermain, 29.11.2016
25.10.2016

Eine Offenbarung

Der Windsbacher Knabenchor in Bayreuth
„(...) Die Homogenität dieses Klangkörpers, die Präzision und Konzentration, mit der hier gesungen wurde, hatte in Teilen zirzensisches. Wenn etwa Töne scheinbar schwerelos im Raum schweben, um sich dann in einem Hauch von Pianissimo aufzulösen. (...) Ein solch energiegeladenes Konzert erlebt man hier wahrlich nicht alle Tage. Zumal der Chor diesen Energiefluss bis zum letzten Ton scheinbar mühelos hochhielt (...). Eine wirklich staunenswerte Leistung! Die im Übrigen auch die des Leiters des Chores, Martin Lehmann, mit einschließt. Die Akribie und Energie, mit der er das ganze Konzert über in seinem Dirigat um jede Note, jede klangliche Nuance ringt, ist schlichtweg phänomenal. Dergleichen die Aufmerksamkeit, die er seitens des Chores erfährt. (...)“ Gordian Beck, Nordbayerischer Kurier Bayreuth, 25.10.2016

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