Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

31.07.2012

Omnipräsenter Gesang

Konzert Thomaskirche Leipzig

"(...) Unterstützt von Truhenorgel (Raphael Altermann), Violoncello (Jan Freiheit) und Kontrabass (Walter Rumer) präsentieren sie (die Windsbacher Sänger) einen gehaltvollen, unverwechselbaren Klang, der seinesgleichen sucht. Mal durcheinander, mal säuselnd, mal pathetisch wirkt ihr Gesang. Besonders Felix Mendelssohn- Bartholdys „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ beeindruckt: Solostimmen und Chor singen im Wechsel, teils gemeinsam. (...)" Julius Heinrich, Leipziger Volkszeitung, 30.07.2012

31.07.2012

Glänzend fokussierte Leuchtkraft

Geistliche Chormusik, Konzert Wiesbaden

"(...) Das Programm führte die animierten Zuhörer in die Welt der Bachfamilie, wobei die Motette des „Urvaters“ Johann Sebastian „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ stark berührte. Wie schon immer begeisterte die Geschlossenheit der Gestaltung des Singens, alles überhöht von dem Klang der Soprane, die die vielfältigen Höhenwanderungen in fesselnder, glänzend fokussierter, nie erlahmender Leuchtkraft meisterten.

Höchst respektabel die Sicherheit, mit der sich die Sänger in polyphonen Passagen und mit lupenrein gemeisterten Fiorituren bewegten, so in Kompositionen von Heinrich Schütz, Johann Pachelbel, Anton Bruckner und Max Reger. (...) Unter der plastischen, die kleinste Nuance ausformenden Zeichensprache Martin Lehmanns ließen sie in feinster Abstufung die romantische Szenerie des 22. Psalms in der Vertonung Felix Mendelssohns („Mein Gott, warum hasst du mich verlassen“) mit exzellenten Solisten lebendige Gestalt annehmen. (...)" Richard Hörnicke Wiesbadener Kurier 28.7.2012

08.05.2012

Sprechende Gestik

Geistlich-weltliches Konzert, St. Matthäus München

"(...) Naturgemäß dirigiert er [Lehmann] anders als sein Vorgänger Karl-Friedrich Beringer, aber mit nicht minder intensiver "sprechender" Gestik und Mimik (....). Damit fordert er wohl auch bei der Einstudierung alles, erzielt aber eine ähnlich unmittelbare und nachhaltige Wirkung wie Beringer: enorm saubere Intonation, ausgereifte, homogene und ergreifende Piani, flexible Phrasierung, aber auch, wenn nötig, ein raumgreifendes, sattes Fortissimo. Wie unter Beringer ist diese Perfektion nicht Selbstzweck, sondern dient dem musikalischen Ausdruck, der Textausdeutung, der Architektur des Stücks. Neu sind so entstehende weite Bögen und eine manchmal größere Natürlichkeit der Diktion. (...)" Klaus Kalchschmid, Süddeutsche Zeitung 7.5.2012

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