Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

27.12.2011

So recht, ihr Engel, jauchzt und singt

"(....) Dass ein so junger Chor so rasch diesen internationalen Status hat erreichen können, dass er, trotz der bei Knabenchören üblicherweise fluktuierenden, jährlich von unten aufgestockten Besetzung eine so erstaunlich zuverlässige Qualität beweist, das verdankt sich dem Ehrgeiz und der Kunst Beringers. 34 Jahre lang hat er die Windsbacher trainiert. Ihr frappierende Präzision, ihre Intonations- und Artikulationsgenauigkeit, aber auch die irisierende Klangschönheit dieses Chores, sein romantischer Schwung, das breite Repertoire - dies alles ist sein Werk. (...)" Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.12.2011

15.12.2011

Weihnachtsbotschafter

Weihnachtliche Chormusik - Konzert Nürnberg Meistersingerhalle

"Sie sind natürlich die geborenen Weihnachtsbotschafter: Die Windsbacher Sängerknaben gaben eine Ahnung von Engelsgesang und Paradiesstimmung. Gleichzeitig verabschiedete sich Karl-Friedrich Beringer bei seinem letzten Auftritt in der Meistersingerhalle vom Nürnberger Publikum. (...) An diesem Abend, an dem die jugendlichen Sänger allerdings leicht erschöpft wirkten, ließ sich noch einmal die ganze Vokalkunst Beringers, des Meisters der Präzision, bewundern. Wie er aus der Stille heraus die Phrasen wie Knospen aufblühen lässt, wie sehr er Wortarbeiter ja Wortmaler ist, der für Gloria und Hosianna keineswegs nur die Fortissimo-Farbe verwendet. Das atmete viel Intimität, (....)" Jens Voßkamp, Nürnberger Nachrichten 15.12.2011

14.12.2011

Vollkommener Klang-Körper

Weihnachtliche Chormusik - Konzert München Herkulessaal

"(...) Wann versteht man von einem Chor jedes Wort, wann klingen die Stimmen von Jungs und ganz jungen Männerstimmen – deren Jüngster 14 ist - so fein zusammen, ergeben sie einen so vollkommenen Klang-Körper, wird jede Phrase zum lebendigen Organismus. Beringer lässt die Musik dank ausgefeilter Agogik und dynamischer Schattierungen tanzen, betrachtet jede Chor-Stimme wie eine Persönlichkeit und nimmt den Text genauso wichtig wie die Musik. Dann beglückt ein fließendes Parlando („Gott geb euch Frieden, edle Herrn“), erzählen die verschiedenen Strophen von „Es ist ein Ros entsprungen“ schon musikalisch etwas Neues, dürfen wir mit dem jugoslawischen Volkslied „Hört, ihr Hirten, lasst euch sagen“ eine wunderbare Entdeckung machen. „Machet die Tore weit“ hat als Zugabe eine solche Kraft und Intensität, das „Still, still, weil‘s Kindlein schlafen will“ eine derartige Zärtlichkeit, dass man nur gebannt zuhören kann. (...)" Klaus Kalchschmidt, Süddeutsche Zeitung 14.12.2011

 

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