Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

17.12.2016

Freudiges Funkeln in der Kirche

Weihnachtsoratorium in der Friedenskirche Nürnberg
„(...) Der Windsbacher Knabenchor präsentierte sich unter seinem seit 2012 amtierenden künstlerischen Leiter Martin Lehmann in Hochform. Ob Jubel wie im berühmten Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“, ob lyrische Schlichtheit wie in „Ich will dich mit Fleiß bewahren“ und – mit einem dramatisch wirkendem Schatten düsterer Vorahnung versehen – „Schaut hin, dort liegt im finstern Stall“: Der Gesang überzeugte stets mit leuchtenden, individuell fein ausformulierten Höhen, mit einem so kompakten wie federnd leichten Unisono und einem soliden Fundament in den tiefen Lagen.(...)“ Thomas Heinold, Nürnberger Zeitung, 17.12.2016
12.12.2016

Eine Offenbarung im Advent

Weihnachtskonzert in Suhl
„(...) Durch das Innere der Hauptkirche scheinen Töne engelsgleich zu schweben, um sich in einem Hauch von Pianissimo aufzulösen. Der Windsbacher Knabenchor macht seinem ihm vorauseilenden Ruf, einer der weltbesten Chöre zu sein, alle Ehre. Er füllt den Raum mit Stimmen und Stimmungen, die das Innehalten gnadenlos herausfordern. Und über das spannt der Chor einen Bogen von Demut bis zur strahlender Glaubensgewissheit. Was da unter dem Weihnachtsstern der Hauptkirche funkelt, ist ein Hochkaräter – geschliffen von etwa 40 Knaben und jungen Männern sowie Arvid Gast an der Orgel und Joachim Pliquett an der Trompete. (...)“ Heike Hüchtermann, Freies Wort, 11.12.2016
 
07.12.2016

Windsbacher Knabenchor im Stadttheater Amberg

Spiritualität und Perfektion
„(...)Lehmann (ist) ein eher introvertiert lauschender "Klang-Sensibilissimus". Seine ebenso einfallsreiche wie reflektierte "historisch informierte" Interpretation überrascht immer wieder und erschließt neue Erkenntnisse. Viele der bekannten Weihnachtslieder erklingen wie neu: Nicht süß und süffig romantisierend, nicht Weihrauch-umwölkt, sondern als intime persönliche Kunde, gesungen im natürlichen Rhythmus der Sprache, ein hervorragender Redner könnte es kaum besser. Wir erleben eine atemberaubende Pianissimokultur. Besonders schön anzuhören sind die suggestive "Hymn to the virgin" von Benjamin Britten und die überirdisch-magische zwölfstimmige Cluster-Motette von Jan Sandström über "Es ist ein Ros' entsprungen".(...)“ DOK, Onetz Amberg, 7.12.2016

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