Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

05.08.2017

Farbenprächtiges Klanggemälde

h-Moll-Messe in Schwäbisch Gmünd
„(...) Martin Lehmann bringt mit geschmeidigen Bewegungen Chor und Orchester auf Touren. (...) Als Ergebnis erlebt das Publikum ein ungemein farbenprächtiges Klanggemälde mit 15 Chorsätzen und neun Solostückchen (...). Im Dialog mit Streichern, Querflöten und Oboen, in Duetten und Solo setzen die amerikanische Sopranistin Robin Johannsen, ihre deutsche Mezzo-Kollegin Sophie Harmsen (...), Tenor Julian Prégardien und (...) Bassbariton Andreas Wolf die Glanzlichter. Zwischen einem kaum noch wahrnehmbaren Klanghauch und majestätisch brausendem Forte spielt Lehmann auf der gesamten Bandbreite der Dynamik ohne ein Jota an Klangkultur vermissen zu lassen. (...) Am Schluss des ausverkauften Konzerts im Gmünder Münster gibt es brausenden und lang anhaltenden Beifall des begeisterten Publikums für die hervorragenden Musiker.“ Wolfgang Nußbaumer, 5.8.2017, Gümder Tagespost
05.08.2017

Ein geistliches Ereignis mit Symbolwert

h-Moll-Messe, Festival Europäische Kirchenmusik
„(...) Lehmann ist ein Klangmagier, dessen Intentionen permanent spür- und nachvollziehbar bleiben. Allein das Zurücknehmen (etwa im „Agnus Dei“) bis fast ins Nichts hatte geradezu eine elektrisierende Wirkung. So wird Musik zum Ereignis! (...) Ein Kriterium mag die bekannte Qualität der Windsbacher pointieren: Die heikle und bei vielen Chören gefürchtete langsame „et expecto“-Stelle vor dem furiosen Schluss desselben Textes geriet bei solcher Intonationsreinheit – umwerfend! (...) So erlebte die Hörergemeinde ein Opus summum des Thomanerkantors in einer höchst individuellen, stets ansprechenden Interpretation – ein geistliches Ereignis von Symbolwert, das lange nachklingen wird. (...)“ Peter Skobowsky, 5.8.2017, Rems Zeitung
04.08.2017

RMF: Rein, sicher und emotional

Lehmann und sein Windsbacher Knabenchor begeistern mit Bachs h-moll-Messe
„(...) Das mächtige Werk, in dem Bach alle seine Erfahrungen aus den Kantaten und Passionen zusammenfasst, ist den über 80 Kindern und jungen Männern also wohlvertraut. Viele von ihnen sieht man die vollen zwei Stunden auswendig singen, für ein Kind von zehn oder zwölf Jahren eine gigantische Leistung. Ebenso beeindruckend die klangliche Reinheit, die Sicherheit in den Läufen und der Vielstimmigkeit, die Transparenz und die emotionale Tiefe dieses Spitzenchors.(...) Das Freiburger Barockorchester bietet kompetentes und engagiertes Mitspiel in historisch informierter Aufführungspraxis und stellt in der Basilika eine wunderbare Klang-Balance her. (...)Ein interessantes Quartett kommt bei den Solisten zusammen. Die Sopranistin Robin Johannsen zeigt vor allem die lieblichen, spielerischen Farben der großen Messe. Der Tenor Julian Prégardien verbindet aus reicher Evangelisten-Erfahrung Mühelosigkeit mit absoluter Klarheit, ohne jeden Druck. Mit lebendigem dramatischen Impuls belebt Andreas Wolf seine Basspartie. Sophie Harmsen (Alt) gelingt im „Agnus Dei“ kurz vor Schluss der berührendste Moment.(...)“ Dietrich Stern, 4.8.2017, Wiesbadener Tagblatt 

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