Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

11.03.2013

Glasklarer Chorgesang

Agnus Dei,  A-cappella-Konzert Coburg
"(...) Mit ihrem glasklaren, nuanciert genauen und in allen Schattierungen dynamischen Chorgesang, der ein reinstes Pianissimo und große engagiert geschlossene Kraft zum Ausdruck brachte, faszinierten die Sänger in den Werken, die die Geschichte großer Kirchenmusik vom Barock bis zur Gegenwart durchliefen.
Unter dem Titel "Agnus Die - Lamm Gottes" setzte der Chor mit einer zeitgenössischen Motette für vier- bis sechstimmigen Chor aus "Missa Cantate Domino" von Hans Melchior Brugk (1909-1999) aus der Stille heraus mit untergründig tragenden Bassstimmen geheimnisvoll ein, um zur Erlösung und zum Frieden der Welt durch das "Lamm Gottes" prächtig aufzublühen und auf unterschiedlichen Klangebenen im finalen Tutti zu strahlen.(...)" Peter Müller, Neue Presse Coburg 11.3.2013
22.12.2012

Tänzerische Freude

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium, St. Gumbertus Ansbach
"(...) Vielmehr durchpulst er (Lehmann) die Chorsätze mit Freude, Fröhlichkeit und Begeisterung über die Geburt dieses einzigartigen Kindes. Nie schwer und plump werden die Sätze, sie tanzen und wirbeln frohgemut voran. Traumschön weich kann er mit seinen Sängern Cantus-firmus-Linien fließen lassen. Uns schon im Eingangschor entwickeln die Soprane eine Eindringlichkeit in den Höhen, die einen trifft, nicht durch Brillanz und Lautstärke, sonder durch ihre innere Intensität. Viel Bewegung und Beweglichkeit ist in diesem Weihnachtsoratorium. (...)" Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung 21.12.2012
20.12.2012

Festlicher Glanz mit berührend intimen Momenten

Bach: Weihnachtsoratorium, Nürnberg
"(...) So oft auch von König, Herrscher und Fürst als Jesus-Synonym die Rede ist, so sehr unterscheidet sich hier doch die Attitüde, etwa einen absolutistischen Monarchen mit Klangprunk zu hofieren. Entsprechend betonte Lehmann eher die intimen Momente: Die Menschwerdung Gottes vollzieht sich eben nicht als pompöses Theater-Spektakel, sondern in der Abgeschiedenheit und Unauffälligkeit eines Obdachlosenasyls. Was nicht heißt, dass Lehmann mit seinen raumgreifenden Gesten alles Temperament zügelt. "Wenn die stolzen Feinde schnauben" dann singen die Knaben, die in ansehnlicher 90er Stärke angetreten sind, das auch entsprechend zupackend. Im Chor kommen wieder alle Tugenden zusammen: Prägnante Wortverständlichkei, die mit einer intensiven Legato-Kultur einhergeht, eine Phrasenausformung, die immer auf die Linie bedacht ist, und natürlich das Privileg junger Stimmen: Glanz und Klarheit in Fülle. (...)" Jens Voskamp, Nürnberger Nachrichten 20.12.2012

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