Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

04.08.2017

RMF: Rein, sicher und emotional

Lehmann und sein Windsbacher Knabenchor begeistern mit Bachs h-moll-Messe
„(...) Das mächtige Werk, in dem Bach alle seine Erfahrungen aus den Kantaten und Passionen zusammenfasst, ist den über 80 Kindern und jungen Männern also wohlvertraut. Viele von ihnen sieht man die vollen zwei Stunden auswendig singen, für ein Kind von zehn oder zwölf Jahren eine gigantische Leistung. Ebenso beeindruckend die klangliche Reinheit, die Sicherheit in den Läufen und der Vielstimmigkeit, die Transparenz und die emotionale Tiefe dieses Spitzenchors.(...) Das Freiburger Barockorchester bietet kompetentes und engagiertes Mitspiel in historisch informierter Aufführungspraxis und stellt in der Basilika eine wunderbare Klang-Balance her. (...)Ein interessantes Quartett kommt bei den Solisten zusammen. Die Sopranistin Robin Johannsen zeigt vor allem die lieblichen, spielerischen Farben der großen Messe. Der Tenor Julian Prégardien verbindet aus reicher Evangelisten-Erfahrung Mühelosigkeit mit absoluter Klarheit, ohne jeden Druck. Mit lebendigem dramatischen Impuls belebt Andreas Wolf seine Basspartie. Sophie Harmsen (Alt) gelingt im „Agnus Dei“ kurz vor Schluss der berührendste Moment.(...)“ Dietrich Stern, 4.8.2017, Wiesbadener Tagblatt 
31.07.2017

Die betrübten Schatten wichen

Reformationskonzert zum Auftakt der Bachwoche in St. Johannis, Ansbach
„(...) In immer neuen Konstellationen präsentierten Martin Lehmann und das sechsköpfige Ensemble Wunderkammer den gut eingerichteten Knabenchor: ob homophone Gesangskultur oder fließende Polyphonie, mal in Deutsch, mal den alten Messetext in Lateinisch bewahrend. Die Wndsbacher selbst harmonierten und sympathisierten mit einem vorzüglichen Solistenquartett (...).“ Peter Löw, Nürnberger Zeitung, 31.7.2017
21.06.2017

Luxusstimmen für Bach

h-moll Messe im Palau de la Música Catalana, Barcelona
„(...) Dieses Mal und unter der gefühlvollen Leitung von Martin Lehman, erhielten sie (die Windsbacher) ausgezeichnete instrumentale Unterstützung durch die renommierte Akademie für Alte Musik Berlin (Akamus) und zusätzlich durch vier bemerkenswerte Solisten, unter anderem die Katalanin Núria Rial. (...) Ab dem bebenden Kyrie, mit dem Chor und Soprano, mit der immer so klaren Stimme von Rial, lud sich die Atmosphäre weiter auf. Beim Gloria nahmen neben dem Chor die Solisten aktiv teil. Darunter stach die Altstimme von Rebeca Martin hervor und Tenor Markus Schäfer zeigte sein gutes Niveau. Beim Credo glänzte der Bariton Thomas Laske mit seiner runden Interpretation vom „Et in Spiritum Sanctum“. Der spektakulärste Moment kam mit dem Sanctus, vom Chor mit einem hervorragenden Osanna in excelsis beendet. Die Vergötterung des Agnus Dei kam nochmals am Ende auf, mit dem Zutun der Altstimmen und dem glorreichen Dona nobis pacem-Finale des Chors. Himmlische Musik unter der Begleitung der Akamus und den glänzenden Solisten, obwohl der größte Applaus verdienterweise an die jungen Sänger ging.“ César López Rosell, El Periódico, 31.03.2017
 

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