Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

22.05.2019

Geist und Begeisterung

Geistliche und weltliche Chormusik in Kaufbeuren 
„(...) Höhepunkt des Konzerts war aber wohl die Evangelien-Motette „Jesus und Nikodemus“. Der bis zu sechsstimmige Chorsatz schildert das Zwiegespräch zwischen Jesus und dem Pharisäer Nikodemus, vertont vom deutschen Komponisten Ernst Pepping (1901 bis 1981). Die Interpretation durch den Windsbacher Knabenchor war von großer Ausdrucksstärke, Disziplin und Konzentration geprägt, die sich zu vokaler Perfektion vereinigten. Ein Erlebnis im Hören und Empfinden, „Die Nacht ist kommen, drin wir ruhen sollen; Gott walts zu Frommen...“: Der Motette „Nachtlied“ war es vorbehalten, grandios und nachdenklich-sensibel intoniert, das Konzert abzuschließen. Das Publikum spendete den Sängern für ihre brillante Darbietung tosenden Applaus im Stehen. Auch in Kaufbeuren wurde der 1948 gegründete Knabenchor seinen exzellenten Ruf voll gerecht. Martin Lehmann, der die „Windsbacher“ seit 2012 leitet, führte diese mit einem ausdrucksstarken und nuancierten Dirigat.“ Klaus Thiel, 22.5.2019, Allgäuer Zeitung
20.05.2019

Spitzenchor in Nördlingen zu Gast

Geistliche und weltliche Chormusik in St. Georgskirche
"(...) Die Bedeutung des Heiligen Geistes für den rechten Glauben sei zeitlos, was Johann Walter, Zeitgenosse Martin Luthers, („Nun bitten wir den Heiligen Geist“) und Albert Becker, ein Komponist der Romantik, („Komm, Heiliger Geist!“) in ihren Motetten ausdrückten. In der vorbildlichen Interpretation und sängerischen Präzision solcher Werke erlebte der Zuhörer die besondere Ausstrahlung dieses Knabenchores, die er durch die Jugendlichkeit und die hervorragende intensive Gesangsausbildung erzielt. Bis zu acht Stimmen gaben der Motette von Josef Renner „Veni creator spiritus“ („Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist!“) die entsprechende Raumfülle und zeugten von den Intonationsqualitäten der Sänger und der eindrucksvollen, präzisen Chorleitung des Martin Lehmann. (...) Weitere, sehr anspruchsvolle, Motetten verschiedener Komponisten des 20. Jahrhunderts, darunter auch Edvard Grieg, Max Reger, zeugten von dem hohen musikalischen Niveau und dem offenbar unerschöpflichen Repertoire des weltbekannten Spitzenchores, der auch in Nördlingen einen riesigen Applaus ernten konnte." emy, 20.05.2019, Augsburge Allgemeine
21.12.2018

Ein Halleluja braucht keine Handlung

Ausbalanciert und grandios: Solisten, Chor und Orchester in München
„(...) Stattdessen gibt es eine herrlich entspannte Balance zwischen Orchester und Chor und den allesamt grandiosen Solisten: der Sopranistin Lydia Teuscher, dem Countertenor Terry Wey, dem Tenor Tilman Lichdi und dem Bass Thomas Laske. Die unendlichen Tongirlanden schwingen gelassen, die Chöre sind von allem Pathos und Druck befreit und so triumphiert Händels konsequent optimistisches Erlöserbild.
Wolfgang Schreiber und Reinhard Brembeck, 21.12.2018, Süddeutsche Zeitung,
 

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