Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

06.06.2017

Schätze des Frühbarock

Konzert in der Lorenzkirche Nürnberg
„(...) Sein (Stadens) „Deutsches Magnificat“ war das ergreifendste Stück im Windsbach-Lorenzer Programm: höchst authentisch für Text und Musik des Barock und nahe an den Fragen von heute. Da gab es, auch in der Realisierung durch die Windsbacher samt „Wunderkammer“, keine Spur von Provinzialität in dieser feinst ziselierten fränkischen Motette: der Schwerpunkt mehr in barocken Vorstellungen als im reformatorischen Bezug. Die Windsbacher Sänger gestalteten dieses glaubensfeste Bekenntnis mit feinstem vokalen Pinselstrich, Lehmann leitete mit äußerst suggestiver Ausstrahlung, alles weit von jeder musikhistorischen Kühle entfernt. (...)“ Uwe Mitsching, Nürnberger Nachrichten, 06.06.2017
29.05.2017

Windsbacher Knabenchor bringt Ulrichsbasilika zum Strahlen

Reformationsprogramm beim Mozartfest Augsburg
„(...) So standen am Samstag neben deutschsprachigen Lutherchorälen von Leonard Lechner, Hans Leo Haßler, Johann Staden und Johann Pachelbel auch kunstvolle Polyphonie der niederländischen Schule sowie venezianische Mehrchörigkeit auf dem Programm. (...) Das Solistenquartett (...) fügte sich ganz im Sinne der historischen Aufführungspraxis mit leichtem Klang und geschmeidig in den Koloraturen hervorragend in den Chorklang ein. Begleitet wurden Solisten und Chor einfühlsam vom Alte Musik - „Ensemble Wunderkammer“, besetzt mit zwei Violinen, Viola da Gamba, Posaune, Theorbe und Orgelpositiv. Die Instrumentalisten bezauberten das Publikum mit Spielfreude, Virtuosität und Lebendigkeit. Im Mittelpunkt des Konzertabends aber standen die Sänger des Windsbacher Knabenchores. Gut einhundert Minuten brachten sie mit glockenklarem Klang und lupenrein in ihrer Intonation mit gefühlvoller Musikalität die leicht hallige Ulrichsbasilika zum Strahlen: Chorgesang auf höchstem Niveau.“ Andrea Huber, 29.05.17, Die Augsburger Zeitung
29.05.2017

Windsbacher holten Luther in die Jetztzeit

Reformationsprogramm in der Würzburger Johanniskirche
„(...) Die harmonische und rhythmische Vielfalt der ausgewählten Motetten und Choräle, etwa von Erasmus Kindermann, Johann Staden, Caspar Othmayr, Johann Pachelbel und Melchior Franck, berauschte ebenso wie ihr emotionaler Reichtum.Im Handumdrehen schaffte es der unter Martin Lehmann kristallklar intonierende, rund 45-köpfige Knabenchor, diese fast 500 Jahre alte Musik ins Hier und Jetzt zu katapultieren. Weitere musikalische Wunderwaffen hatte man mit dem superben Solistenquartett – Isabel Jantschek (Sopran), Yosemeh Adjei (Altus), Tobias Mäthger (Tenor), Felix Schwandtke (Bass) und dem Barockensemble „Wunderkammer“ aufgefahren.  (...) Ebenmäßig fließend sang der Chor „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ in Sätzen von Haßler, Franck und Lechner, luftig tänzelte Kindermanns „Du sollst lieben Gott, deinen Herren“ dahin, innig und zärtlich gelang dessen Abendmahlshymnus „O salutaris hostia“ sowie Jakob Meilands „Beati omnies, qui timent Dominum“. (,...)“ Katja Tschirwitz, 29.05.17, Mainpost

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