Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

28.05.2017

Kirchenmusik – neu erfunden

Mozartfest Augsburg: Wie der Windsbacher Knabenchor Renaissance und Reformation verbindet
„(...) Begleitet vom seidigen Klang des Instrumentalensembles Wunderkammer (zwei Violinen, Viola da Gamba, Posaune, Theorbe, Orgelpositiv) erklang unter der Leitung von Martin Lehmann ein Kompendium wichtiger Werke, die das neue Musikleben lebhaft darstellten. Es reichte von den berühmten Luther-Chorälen „Ein feste Burg ist unser Gott“ oder „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ in Sätzen von Hans Leo Haßler (der ja dann die Augsburger Musik prägte), Caspar Othmayr, Melchior Franck, Leonhard Lechner, über Motetten von Johann Erasmus Kindermann, Othmayr, Jakob Meiland bis zum heute noch bestens bekannten Johann Pachelbel, dessen aufwendig konstruierte Motette „Gott ist unser Zuversicht“ trostreich am Ende stand. (...) Und – auch Mozart schien auf, mit dem Kyrie KV 90, der Motette des Knaben „God is our Refuge“ KV 20 (!), die beide dem Renaissance-Klang nahestehen, bis zum Kyrie des „Zauberflötenchorals“, der als KV 620 schon ganz andere Zukunftstöne hören ließ. (...)“ Manfred Engelhardt, 29.05.17, Augsburger Allgemeine
 
29.03.2017

Genial und anspruchsvoll

Der Windsbacher Knabenchor in Freising
„(...) A cappella-Stücke aus der Zeit vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, höchst schwierige achtstimmige Motetten, nicht minder anspruchsvolle Choräle – das aktuelle Programm, das der Windsbacher Knabenchor unter Leitung von Martin Lehmann auch in Freising zu Gehör brachte, war in seiner musikalischen Qualität ebenso imposant wie anrührend. Vom ersten Stück an – Felix Mendelssohn-Bartholdys „Herr Gott, du bist unsre Zuflucht für und für“ – hätte man fast eine Stecknadel fallen hören können. Vom ersten faszinierend weichen Einsatz an zog der Chor die Zuhörer in seinen Bann.(...)“ zz, 20.02.17, Merkur.de
07.02.2017

Singende Botschafter der Reformation

Konzert in Coburg
"(...) Der musikalische Leiter Martin Lehmann kann seinen Sängern vollkommen vertrauen, denn jede kleinste Dirigier-Bewegung wird sofort umgesetzt. Er kann auf engstem Zeitraum gewaltige Steigerung einfordern, Einzelregister mit einem Zeichen über den Gesamtklang legen oder Wort-Silben in Kurz-Abschnitten als Affekt durch alle Stimmen laufen lassen, ohne dass die Textverständlichkeit darunter leidet. Natürlich ist auch die Werktreue absolut: Genau so wird die gesungene Literatur auch im 16. Jahrhundert geklungen haben. (...)" Bernd Schellhorn, 7.2.2017, Neue Presse

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