Portrait

Chef von über 12.000 Pfeifen

NÜRNBERG (3. Oktober 2017). Auch wenn die Überschrift dies nahe legt: Die Rede ist nicht von einem Konzernlenker mit einem Heer unbegabter Mitarbeiter. Der Arbeitsplatz desjenigen, um den es hier geht, ist die größte Orgelanlage, die in Deutschland in einer evangelischen Kirche steht: Von einem Zentralspieltisch aus sind drei Orgeln mit insgesamt 165 Registern, mehr als 12.000 Pfeifen und fünf Zimbelsterne anzuspielen. Hierauf musiziert Matthias Ank, liturgisch und konzertant. Zu den gottesdienstlichen Terminen gehören dabei auch die Lorenzer Motetten, die der Organist und Kantor der Nürnberger Innenstadtkirche regelmäßig mit den Windsbachern gestaltet.
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Geistvolles Programm

NÜRNBERG (26. September 2017). Was machen die Windsbacher in der kommenden Saison? Welche wichtigen konzertanten Projekte sollen bis Weihnachten 2017 und Sommer 2018 realisiert werden? Diese und andere Fragen beschäftigten die Teilnehmer beim jüngsten Pressegespräch in Nürnberg. Chorleiter Martin Lehmann gab die Antworten.
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Mit Bach nach Amsterdam

WINDSBACH (26. September 2017). Blättert man den aktuellen Konzertkalender der Windsbacher auf, so begrüßt einen über dem ersten Auftritt ein Foto des Chores, wie er in den Petersdom einzieht. Hierhin wird ihn in der aktuellen Saison zwar keine Reise führen, dafür sind die Sänger an anderen und sicherlich nicht weniger spannenden Konzertstätten zu hören.

Direkt gefragt

„Gut auf’s Leben vorbereitet“

WINDSBACH (26. September 2017). Als der Knabenchor Anfang Juni sein großes Reformationskonzert mit Werken fränkischer Komponisten in St. Lorenz gab, musizierte mit ihnen der Solist Yosemeh Adjei – und das nicht zum erst Mal, denn der Altus war selbst früher Sänger in Windsbach! Wir sprachen mit ihm am Rand des Festkonzerts auf Schloss Dennenlohe anlässlich des 50. Jubiläums der Fördergesellschaft.
Hintergrund

Denn Sie hatten sonst keinen Raum…

WINDSBACH (28. Juli 2017). Dass der Chorleiter des Windsbacher Knabenchors während der täglichen Probenarbeit im Chorzentrum so manche Baustelle zu bedienen hat, galt bisher nur im übertragenen Sinne. Nun ist das Herzstück des Sängerinternats selbst zu einer geworden: Aktuell wird das in den 1970er Jahren errichtete Gebäude kernsaniert und steht nur der Verwaltung zur Verfügung – Instrumentalunterricht und Stimmbildung wurden ausgelagert, der Chor pilgert für die Proben in die nahe Stadthalle.