Portrait

Pommes gegen Pilze 1:0

WINDSBACH (26. Oktber 2015). Eigentlich unterscheidet sich das, was Karin Bischoff als Hauswirtschaftsleiterin des Windsbacher Sängerinternates macht, nicht von den Aufgaben einer Mutter: Auch diese sorgt dafür, dass zuhause alles möglichst reibungslos funktioniert, das Essen auf dem Tisch steht und die Kinder in sauberen Klamotten rumlaufen. Der Unterschied: Karin Bischoff ist nicht „alleinerziehend“ – und sie hat immer über hundert „Söhne“ um sich.

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Rezeptfreie Unterstützung

VACH (24. September 2015). Wenn die heute im Chor Verantwortlichen gleich lesen, wie Christian Frosch 1978 seinen Weg nach Windsbach fand, werden sie neidisch aufseufzen: Er hatte den Chor in Konzerten erlebt und unheimlich Lust, da selbst mitzusingen. Unterstützt wurde er dabei von seinem Musiklehrer, einem großen Fan des Knabenchores, und dem damaligen Gemeindepfarrer in Vach, selbst ehemaliger Windsbacher. Heute betreibt Frosch dort eine Apotheke und unterstützt den Chor jährlich mit mehrere Kilogramm Hustenbonbons, denn für ihn heißt es: „Einmal Windsbacher – immer Windsbacher.“

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Kühler Grund und Lindenbaum

WINDSBACH (27. Juni 2015). Nein, die Musikwelt feiert keinen runden Geburtstag des Komponisten und Musikpädagogen Friedrich Silcher, aber heute vor 226 wurde er geboren – und starb am 26. August 1860; man würde heuer also seines 155. Todestags gedenken. Aber Silcher spielt im Volkslied-Repertoire der Windsbacher eine wichtige Rolle, weswegen er hier anlässlich seines Geburtstags mit einem kleinen Portrait näher vorgestellt wird.

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Auch mal „Ferrari fahren“

WINDSBACH (14. April 2015). Bei Martin Lehmann kann man wirklich nicht sagen, die rechte Hand wisse nicht, was die linke tut: Wenn der Chorleiter mit links den Sopran dirigiert, tut er das beim Alt sozusagen mit rechts ein Stockwerk tiefer. Wenn auch nicht persönlich: Dort geht ihm derzeit Justus Merkel zur Hand; der 19-Jährige war bis vor einem Jahr selbst aktiver Windsbacher und unterstützt nun die Arbeit des Chorleiters im Rahmen seines Freiwilligen sozialen Jahres (FsJ).

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Zwischen Bach, Biologie und Bowling

WINDSBACH (31. März 2014). Vor einigen Jahren gab es eine TV-Werbung für ein namhaftes Karamell-Bonbon: Ein kleiner Junge bekam die Süßigkeit in einem alten Kaufmannsladen und sinnierte später, den Bonbon lutschenden Enkel auf den Knien: „Jetzt bin ich der Großvater.“ Soweit muss die Erinnerung von Andreas Hartmann, kurz Andi, nicht zurück reichen: Er hat erst 2014 in Windsbach Abitur gemacht. Und ist trotzdem noch da – oder wieder: Sein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) leistet er als pädagogische Kraft in der siebten Klasse des Sängerinternats.