Neuer Vorstand der Fördergesellschaft

WINDSBACH (30. Juli 2011). Die Fördergesellschaft des Windsbacher Knabenchores hat einen neuen Vorsitzenden: Dr. jur. Jochen Heinzelmann wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt.
                                       
Dr. Heinzelmann, der 1993 in Windsbach sein Abitur machte, steht der Fördergesellschaft, die derzeit rund 900 Mitglieder und Unterstützer zählt, in den nächsten Jahren vor und freut sich auf seine Aufgabe, die er gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dr. Margarete Klinger, Peter Heckel, Jürgen Leinberger und Klaus Schneider zum Wohle des Windsbacher Knabenchores wahrnehmen will. Dr. Heinzelmann ist verheiratet, Vater einer Tochter und arbeitet als Fachanwalt für Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in einer Aschaffenburger Kanzlei.
 
Der Wahl – auch die anderen Vorstandsmitglieder wurden ohne Gegenstimmen in ihrem Amt bestätigt – ging die jährliche Mitgliederversammlung voraus, in deren Verlauf über die Tätigkeit der Fördergesellschaft sowie aus dem Umfeld des Chores berichtet wurde. Eigens von einer Chorfreizeit in Österreich war auch der designierte Nachfolger von Chorleiter Karl-Friedrich Beringer, Martin Lehmann, angereist.
 
Er betonte, er werde „mit Elan, Kraft und Energie, Demut und Gottvertrauen“ an seine Aufgabe herangehen: „Es ist toll, einen Chor in einer solchen Qualität vorzufinden, um den sich die besten Orchester der Szene reißen.“ Vor den „großen Fußstapfen“, in die er als Beringers Nachfolger trete, habe er großen Respekt, bekannte er vor den Fördermitgliedern, die er darum bat, den Windsbachern auch unabhängig von seiner Person die Treue zu halten. Der Applaus der Adressaten zeigte, dass diese sich auch Lehmann gegenüber nicht anders verhalten werden.
 
Hierfür wird wichtig sein, dass man ihm jenen Wunsch erfüllt, den Beringer als Nachfolger von Hans Thamm einst äußerte: „Es würde mir gut tun, wenn man mich erst mal machen ließe – dann wird man sehen.“ Beringer selbst dankte der Fördergesellschaft für die Hilfe im vergangenen Jahr, die in der Hauptsache in Stipendien und Geldern für Nachhilfe sowie in der Übernahme der Personalkosten einer Pädagogik-Praktikantin im Ausbildungsjahr bestand. „Die Fördergesellschaft ist der Grundpfeiler und ein Bekenntnis zum Chor“, unterstrich Beringer: „Sie hat in der Vergangenheit so viel für den Chor getan – und das war und ist für uns überlebensnotwendig.“
 
Auch in der Zukunft wird sich die Fördergesellschaft mit Stipendien und Nachhilfe engagieren; da die Praktikantenstelle zum Schuljahresende ausläuft, will man den Chor mit der Finanzierung einer von Lehmann erbetenen Assistentenstelle unterstützen. Darüber hinaus gibt die Fördergesellschaft 30.000 Euro als Zuschuss für die China-Reise im kommenden Jahr. Über die von Beringer erbetenen neuen Podeste wird noch zu beraten sein.
 
Internatsdirektor Pfarrer Thomas Miederer forderte die Mitglieder der Gesellschaft in seinem kurzen Überblick über die Verhältnisse im Internat dazu auf, noch mehr für den Chor zu werben, da die Nachwuchs-Entwicklung in Chor und Internat nach wie vor besser sein könnte. Allerdings konnte er auch Positives berichten: 220 neue Fenster in den alten Häusern sowie der Abbruch des maroden früheren „Neubaus“ seien dadurch möglich geworden, dass die Landeskirche über den Haushalt hinaus Mittel zur Verfügung gestellt habe.
 
Verabschiedet aus ihren Ämtern wurden der Vorsitzende Peter Heckel, der als Stellvertreter von Dr. Jochen Heinzelmann in die zweite Reihe tritt und Herbert Kempf, der nicht mehr im Vorstand vertreten ist; er sagte jedoch zu, sich weiterhin für die Fördergesellschaft zu engagieren: Sein Werk ist der eigene Internetauftritt (www.foerdergesellschaft-windsbacher-knabenchor.de), über den in der Vergangenheit ebenfalls Mitglieder gewonnen werden konnten. Für ihre Verwaltungsarbeit wurde dem Ehepaar Felicitas und Manfred Häßlein besonders gedankt.