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Händel mit dem „Schwebetonweltmeister“

WINDSBACH (3. Dezember 2018). Es ist nicht das erste Mal, dass die Windsbacher mit einem Countertenor zusammenarbeiten: Erst im vergangenen Jahr gestaltete der Chor sein Reformationsprogramm unter anderem mit dem Altus Yosemeh Adjei – übrigens ein ehemaliger Windsbacher. In diesem Jahr treten die Jungs mit Terry Wey auf, dessen Gesang die Kritiker weltweit jubeln lässt.

Hintergrund

Musik-Denkmal christlicher Kultur

WINDSBACH (3. Dezember 2018) Es ist über 20 Jahre her, dass der Windsbacher Knabenchor den „Messiah“ von Georg Friedrich Händel in englischer Originalsprache musiziert hat. In diesem Jahr führen die Sänger das Werk vier Mal auf: im Muziekgebouw Eindhoven (Niederlande), in der Nürnberger Friedenskirche, in St. Gumbertus in Ansbach und im Herkulessaal München. Man kennt natürlich das berühmte „Halleluja“. Doch das im Spätsommer 1741 komponierte und ein Jahr später in Dublin uraufgeführte Oratorium ist natürlich ungleich reicher an wunderbarer Musik und hat eine spannende Geschichte.
Portrait

Mit Bruce Willis‘ Gegner auf der Bühne

WINDSBACH (27. November 2018). Eine Goldene Palme der Internationalen Filmfestspiele von Cannes sowie einen Golden Globe hat der Windsbacher Knabenchor ja schon. Na ja, nicht ganz: 2009 und 2010 erhielt der Film „Das weiße Band“ diese Auszeichnungen neben vielen anderen – und für diesen hatten unsere Jungs damals immerhin zwei Choräle eingesungen. Im Weihnachtskonzert am 7. Dezember im Potsdamer Nikolaisaal treffen Martin Lehmann und seine Sänger erneut auf das „Celluloid-Gewerbe“: Dann trägt der Schauspieler Sebastian Koch zum Chorgesang passend adventliche Texte vor.

Direkt gefragt

Very British!

WINDSBACH (8. November 2018). Wenn ein Lehrer Gänsehaut bekommt, dann wird das nicht selten daran liegen, dass der Schüler die gestellte Frage schlecht beantwortet oder die Aufgabe miserabel löst. Im Fall von Stewart Emerson war das Gegenteil der Fall: Als gebürtiger Engländer und Professor an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin hatte er die reizvolle Aufgabe, den Windsbachern für die kommenden Aufführungen des „Messiah“ von Georg Friedrich Händel die richtige Diktion der englischen Originalsprache näher zu bringen. Drei Tage war er hierfür vor Ort. Und vom Chorklang so begeistert, dass er sich im Interview tatsächlich an wohlige Gänsehautmomente erinnert. Wir unterhielten uns mit Prof. Emerson über das, was er den Jungs vermittelt hat:
Ticker

„Hier wird Verkündigung lebendig“

NÜRNBERG (12. Oktober 2018). Der Crêpes-Stand vor der Lorenzkirche dürfte an diesem frühen Abend das Geschäft der Woche machen: Lange bevor sich um 18.15 Uhr die Kirchenpforten für die Besucher der Lorenzer Motette öffnen, zieht sich eine Schlange bis etwa 50 Meter nach dem Tugendbrunnen. Es wird voll werden. Denn es ist mit der 500. eine besondere Motette.