Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

10.10.2011

Feststimmung mit Trauer verbunden

Bachkantaten - Alte Oper Frankfurt

"(...) Alle Interpreten vermittelten die Botschaft überzeugend. Mit seinem Chor, der diese Musik in einer Stärke aufführte, wie sie sich Bach nie erträumte, setzte Beringer auf Expressivität. Er ließ mit lebhafter Dynamik musizieren. Der Chor entfaltete einen weichen, runden Klang, den der Dirigent differenzieren und wunderbar aufblühen ließ. Die Sänger folgten seinen Vorgaben mit hoher Präzision und unerschütterlicher Sicherheit in komplexer Mehrstimmigkeit. So kam die kunstvolle Struktur transparent zur Geltung. Höhepunkt war die Schmerzchromatik in "Ich elender Mensch", die beim Wort "Tod" in der Tiefe leise endete. (...)" Eva Schumann Offenbach-Post 10.10.2011

10.10.2011

Wie schön leuchtete der Morgenstern

Bachkantaten - Alte Oper Frankfurt

"Ein Festkonzert, ganz ohne den heute üblichen Eventcharakter, vordergründig glänzenden Jubel und beliebige Aneinanderreihung populärer Stücke. Dies hätte auch weder zur Bachgesellschaft noch zum Dirigenten des Abends gepasst. Karl-Friedrich Beringer, langjähriger Leiter des exquisiten Windsbacher Knabenchors, fungiert bei der Folge vierer Kantaten als Epizentrum des musikalischen Geschehens. (...)" Ulrich Boller Frankfurter Neue Presse 10.10.2011

10.10.2011

Ein großes Vermächtnis

Bachkantaten - Alte Oper Frankfurt

"(...) Wie zum Dank hat Beringer ein reines Bach-Programm dabei: Vier Kantaten. Er spielt sie immens präzise und verlässlich, wie immer. Unf wie immer bleibt Beringer da nicht stehen. Mag sein, dass andere Bach mit mehr Schwung angehen, dass sie entschlossener den Staub aus seiner Perücke schütteln - Beringer wirkt da stets ehrfürchtiger. Aber die Wärme und Zuneigung, die aus den Chorälen hörbar wird, der skulpturale Klang, der einer Zeile wie "Ich elender Mensch" nicht nur eine räumliche, sondern auch zugleich eine existenzielle Dimension gibt, ohnehin der immense Farbreichtum der Windsbacher, der immer gestaltend, nie bloß virtuos eingesetzt wird - das alles ist ein großes Vermächtnis." Tim Gorbauch Frankfurter Rundschau 10.10.2011

Seiten