Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

16.12.2010

Zauber und Wehmut

Joh. Seb. Bach: Weihnachtsoratorium Teil 1-3/6 Nürnberg
"(...) Mit den Deutschen Kammer-Virtuosen und deren einwandfreien Solisten treibt Beringer seine "historisch informierte" Aufführungspraxis mit fordernden, eindeutigen Einsätzen voran. Und signalisierte dem groß besetzten Chor der Windsbacher präzise, scharfe Kanten der Artikulation, untadelige Intonation, besonders aber die ganze Bandbreite der nur eben möglichen Choral-Interpretation. Da realisiert er schlicht-innigen Gemeindegesang genauso wie höchst artistische Phrasierungskunst. Schummrige Krippenseligkeit gibt es an keiner Stelle, alles im klaren Geiste barocken Musizierens. (...)" Uwe Mitsching Nürnberger Nachrichten 15.12.2010

16.12.2010

Welch ein Jubel, welch ein Glanz!

Joh. Seb. Bach: Weihnachtsoratorium Teil 1-3/6 Nürnberg
"(...) Bereits im berühmten Eröffnungschor "Jauchzet, frohlocket" errichteten die Windsbacher in hervorragend ausbalancierter Stimmarchitektur ein volltönendes und zugleich filigran klingendes Portal für die Geschehnisse rund um die Heilige Nacht. Dabei können die jugendlichen Sänger mühelos die Strahlkraft steigern - etwa im Schlusschoral der Kantate I "Ach, mein herzliebes Jesulein!" oder mit glänzenden Höhen der Knabensoprane ("Ehre sei Gott in der Höhe") beieindrucken. Doch auch ein inniges Leuchten ("Brich an du schönes Morgenlicht") beherrscht der Chor - oder ein wunderbares Piano, wenn 75 Stimmen plötzlich ganz sanft "Ich steh an deiner Krippen hier" intonieren. (...)" Thomas Heinold, Nürnberger Zeitung 15.12.2010

16.11.2010

Abgerundet

CD Deutsche Volkslieder

(...) Im Hörvergleich (zu der früheren Volkslieder-CD von 1983) fällt auf, dass Beringer die Lieder heute differenzierter ausdeutet, sie mehr in die Nähe des Kunstliedes rückt und das Volkstümliche zurücktreten lässt. Der Zugriff ist zurückhaltender, eher kammerchorartig, teils geradezu behutsam und versonnen. (...) Insgesamt wird deutlich, wie stark Beringer den Chor in Richtung auf sein Klangideal geprägt und dabei eine Qualität erreicht hat, die national und international ihresgleichen sucht. Kein anderer Knabenchor agiert so homogen, so atemberaubend perfekt in der Intonation und dynamischen Staffelung. Und - wie die eingespielten Stücke für Männerchor beweisen - kaum ein anderer verfügt über so starke Tenor- und Bassstimmen. (...) Sven Kerkhoff, Musikansich.de
 

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