Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

04.11.2010

Trost und Traurigkeit

Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem - Frankfurt
(...) Das Brahms-Requiem mit einem Knabenchor zu hören, ist ein vergleichsweise seltenes Erlebnis. Im Gegensatz zu den Oratorien, Passionen und Messen Bachs scheinen die Chor-Sopranstimmen hier weniger leicht in den Gesamtklang integrierbar. So benötigten auch die Zuhörer etwas Eingewöhnungszeit, aber dann bestach der an diesem Abend mitwirkende Windsbacher Knabenchor doch durch seine auch diesmal außerordentliche Homogenität des Gesamtklangs und eine vokale Disziplin, die keine Konzentrationsschwächen kennt. (...) Harald Budweg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.11.2010

03.11.2010

Charakterstarke Trauer

Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem - Nürnberg
"(...) Die Modulation vom schroffen Trauermarsch zum jauchzenden Fugato im zweiten Satzg gelang mit körperlich spürbarer Intensität. Gleiches galt für die großen Crescendi bei denen das Deutsche-Symphonie-Orchester mit markanter Streicherkultur und prägnanter Artikulation punktete. Unter Beringer fächerten sich die Klangfarben markant auf, so dass das Orchester fast wie ein zweiter - instrumentaler - Chor agierte und sich mit den Stimmen der Windsbacher in der Fuge des 3. Satzes zu berührender Intensität steigerte. (...)"
Nürnberger Zeitung 3.11.2010

03.11.2010

Abschiedsschmerz überirdisch rein intoniert

Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem - Baden-Baden
"Wie erreicht er diesen Chorklang nur, der aus einer anderen Welt zu kommen scheint? Wie schafft es Karl-Friedrich Beringer immer wieder, seinen Windsbacher Knabenchor auf ein maximales, ja ultimatives Niveau zu heben und dort zu verankern...? Die dynamische Disziplin gerade in denleisen Passagen, der bruchlose Wechsel von der alten Vokalpolyphonie in das lyrisch fließende Chorlied Brahms´scher Prägung und die klangliche Balance innerhalb des Chors ließen keinen Zuhörer "ungetröstet" (...)"
Lotte Thaler, Badisches Tagblatt, 3.11.2010

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