Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

09.08.2017

Ein phänomenales Hörerlebnis

h-Moll-Messe in Schwäbisch Gmünd
"Die Interpretation von Bachs h-Moll-Messe wurde zu einem der Höhepunkte des diesjährigen Europäischen Kirchenmusikfestivals. Dirigent Martin Lehmann leitete dabei den Windsbacher Knabenchor und das Freiburger Barockorchester und war auf einen ausgesprochen nuancierten und auf größtmögliche Transparenz, vor allem beim Chorklang, setzenden Vortrag bedacht. (...) Die Windsbacher Chorknaben waren durchweg perfekt vorbereitet. Das erste „Kyrie eleison“ wurde schön abgesetzt geatmet; packend geriet das zweite. Leicht pulsierend wirkte das „Gloria“, brillant die Fuge zu „Et interra pax“. Weich ausgebreitet bot das „Gratias agimus tibi“ einen Ausblick auf das beschließende „Dona nobis pacem“.(...)“ Ralf Snurawa, 9.8.2017, Südwest Presse 
07.08.2017

Lichte Mirakel

Bachwoche: Finale mit h-Moll-Messe
„(...) Lehmanns Tempi wirkten zügig, aber nie überhetzt und willkürlich, sondern virtuos beherrscht und mit Vernunft und Sinn für die Gesamtarchitektur aufeinander bezogen. Die so unterschiedlichen Satzteile waren allesamt treffend charakterisiert, auf einen Aussagenenner gebracht. Nie wirkte das pauschal. Lehmann, seine Sänger und seine Musiker verloren Details nicht aus den Augen und Ohren, ließen sie zu Bildern werden. (...) Ein kleines lichtes Mirakel das Adagio “Et expecto“: Herzbewegender als mit einem Knabenchor lässt sich das Hoffen auf die Auferstehung nicht darstellen. (...) Das Freiburger Barockorchester musizierte mit einer Präzision, wie man sie von ihm gewohnt ist – und die doch jedes Mal aufs Neue verblüfft, gerade bei der Streichergruppe, die so körperhaft und expressiv agierte. (...)“ Thomas Wirth, 7.8.2017, Fränkische Landeszeitung
05.08.2017

Ein geistliches Ereignis mit Symbolwert

h-Moll-Messe, Festival Europäische Kirchenmusik
„(...) Lehmann ist ein Klangmagier, dessen Intentionen permanent spür- und nachvollziehbar bleiben. Allein das Zurücknehmen (etwa im „Agnus Dei“) bis fast ins Nichts hatte geradezu eine elektrisierende Wirkung. So wird Musik zum Ereignis! (...) Ein Kriterium mag die bekannte Qualität der Windsbacher pointieren: Die heikle und bei vielen Chören gefürchtete langsame „et expecto“-Stelle vor dem furiosen Schluss desselben Textes geriet bei solcher Intonationsreinheit – umwerfend! (...) So erlebte die Hörergemeinde ein Opus summum des Thomanerkantors in einer höchst individuellen, stets ansprechenden Interpretation – ein geistliches Ereignis von Symbolwert, das lange nachklingen wird. (...)“ Peter Skobowsky, 5.8.2017, Rems Zeitung

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