Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

18.12.2014

Höchste Gefühlsdichte

Weihnachtsoratorium mit den Windsbachern
„(...)Besonders in Erinnerung bleibt aber die Gestaltung der Choräle durch die „Windsbacher“: in wunderbar atmender Deklamation, besonders mit ganz erstaunlichen Piano-Experimenten. In denen wagt Lehmann Äußerstes und erreicht höchste Gefühlsdichte, die nur selten ins Nur-Gemütliche abkippt. (...) So hat die Aufführung ihre Stärken (...) und hat ihren Höhepunkt im Choral „Ich steh an Deiner Krippe hier“(Kantate VI) – Lehmann und sein Chor als wahre Pianissimo-Zauberer.(...)“
Uwe Mitsching, Nürnberger Nachrichten, Kultur, 18.12.2014
11.12.2014

Ich und die Krippe

J. S. Bach: „Weihnachtsoratorium“ Alte Oper Frankfurt 
„(...)Das ist offenbar auch die Grundhaltung Lehmanns, eines sehr agil wirkenden Dirigenten. Man kann sich insgesamt einen deutlicheren Kontrast zwischen der privaten Inniglichkeit zu den strengeren Chorälen vorstellen, als er zu bieten gewillt war. Dafür erinnerte seine Lebhaftigkeit daran, dass der vollkommen wirkenden Seelenruhe der Musik stets ein gewaltiger Aufwand an Absprachen und Training vorausgeht.
Aus einigen Soli hielt er sich komplett heraus, Instrumente und Sänger blieben dann auf sich gestellt (kein Blickkontakt, aber auch kein Problem, Musikentwickelt sich sozusagen auch natürlich). Wenn er aber sonst rührte und schaffte und formte, war der Chor anscheinend die Gelassenheit selbst, während ein Gesamtklang von überwältigender Homogenität entstand. Ein an Höhepunkten reiches Konzert fand seinen höchsten so doch im schlichtesten Liedlein, „Ich steh an deiner Krippen hier“, das a cappella die lupenreine Intonation am stärksten zur Geltung brachte. Mehr davon glücklicherweise in den Zugaben." Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 11.12.2014
14.07.2014

Weltberühmte Kleinstädter

 Geistliche Chormusik in der Dresdner Frauenkirche 
„(...) Am Sonnabend bot der Windsbacher Knabenchor in der Dresdner Frauenkirche Werke aus vier Jahrhunderten dar. (...) Die A-cappella-Gesänge unter anderem von Schütz, Schein und Bach, von Bruckner, Mauersberger und dem 99-jährigen Norweger Nystedt offenbarten durchweg hohe Stimmkultur. Durch präzise Einsätze und lupenreine Intonation gewannen doppelchörige Werke zu je vier Stimmen wie die Motetten von Pachelbel und Schütz ihre fast überirdische Suggestion.(...) Die Gesänge wurden gerahmt mit Chorälen, Präludien und Partituren, dargeboten von Arvid Gast auf der Orgel und Joachim Pliquett auf der Trompete. (...) Dresden, von den Kruzianern durchaus verwöhnt, wurde Zeuge einer subtilen, überzeugenden Darbietung.(...)“ Jens Uwe Sommerschuh, Sächsische Zeitung, 14.07.2014
 
 

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