Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

20.12.2018

„Messiah“ aufgefrischt

Aufführung in Ansbach, St. Gumbertus
„Was für ein Abend. Was für ein Konzert. Was für ein Werk. Händels „Messiah“, nun wahrlich kein unbekanntes Oratorium, klang auf einmal wie nie gehört. Martin Lehmann verwandelte es mit seinem Windsbacher Knabenchor, der Akademie für Alte Musik Berlin und einem exzellenten Solostenquartett in eine erstklassige Weihnachtsnovität. Staunenswert vom ersten bis zum letzten Takt. (...) Ungezählte Details gab es zu entdecken, der Affekt jedes Satzes war minutiös getroffen und vermittelt, beim Knabenchor genauso wie beim Orchester und den Solisten. Martin Lehmann verlor in der Fülle der Einzelheiten nicht den Blick für das Ganze. Er band die einzelnen Musiknummern in einen dramaturgisch stringenten Ablauf ein. Dieser “Messiah“  war eine große Entfaltung – ein Intensitätscrescendo, das von einer tröstlichen Prophezeiung und zu einer weltgeschichtlichen Wirkungsmacht anwuchs.(..)“ Thomas Wirth, 20.12.2018, Fränkische Landeszeitung
19.12.2018

Messias – meisterhaft wie selten

Windsbacher in der Friedenskirche Nürnberg
„Mit einer höchst gelungenen und künstlerisch überzeugenden Variation seines vorweihnachtlichen Rituals machte der Windsbacher Knabenchor am Montag den Auftritt in der Friedenskirche von Johannis zu einem Ereignis. (...) Das gilt nicht nur für den Jubelchor und „Smash Hit“ schlechthin, das „Hallelujah“, das den zweiten Teil diese musikalischen Triptychons krönt. Gerade hier demonstrierten die Windsbacher mit überzeugend austarierter Balance zwischen tiefen Lagen und Knabensopranen sowie fein aufgefächerten Stimmnuancen, was es heißt, eine große, überwältigende musikalische Pracht zu entfalten und trotzdem - Martin Lehmann sei Dank - die Zügel in der Hand zu behalten.(...) Das bot dem insgesamt auf hervorragendem Niveau agierenden Solistenquartett beste Gelegenheiten, sängerisch dramatische, ja fast szenisch wirkende Momente zu gestalten. Etwa Countertenor Terry Wey mit leidenschaftlich plastischer Diktion (...) oder Thomas Laske mit so  beweglichem wie präzise artikulierendem Bass (..) Lydia Teuschers Sopran blühte mit all seinen silbrig feinen, stets klar geführten Höhen (...) Und Tilman Lichdis lyrischer Tenor hat inzwischen ziemlich an dramatisch gestalterischem Gewicht gewonnen (...)“
Thomas Heinold, 19.12.2018, Nürnberger Zeitung,
 
19.12.2018

„Halleluja“ statt „Jauchzet und frohlocket“

Windsbacher Knabenchor und die Akamdeie für Alte Musik mit Händels "Messiah" in der Nürnberger Friedenskirche
„(...) Der Chor zeigte sich nicht nur bewundernswert konditionsstark, sondern ließ bis zum Ende keinen Spannungsabfall zu, sodass die beschließende Amen-Fuge genauso energiegeladen wirkte wie das eröffnende „And the glory of the Lord“, die moll-verhangenen Klagen im Passionsteil ebenso expressiv klangen wie die zahlreichen Jubelhymnen, die aber nie massiv, sondern dynamisch sehr differenziert ausgesungen wurden. Ein schönes Werkzeug: Der Einsatz von Chorknaben Nils Hirsch als Verkündigungsengel von der Kanzel aus. (..) Die barocken Naturtöne steuerte die engagiert aufspielende Akademie für Alte Musik bei. Die Berliner Formation mit Konzertmeister Georg Kallweit an der Spitze ließ es wiegen, federn, säuseln, sprudeln. Womit noch unterstrichen wurde: Der Ausbruch aus der alljährlichen „Weihnachtsoratoriums“-Routine tat den Windsbachern ausgesprochen gut.“ Jens Voskamp, 19.12.2018, Nürnberger Nachrichten 

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