Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

10.12.2018

Die Botschaft von Advent und Weihnachten

Weihnachtliche Chormusik im Nikolaisaal, Potsdam
„(...) Bei Martin Lehmann, der Mitglied des Dresdner Kreuzchores war, spürte man, dass jegliche Routine für ihn ein Fremdwort ist, obwohl mancher Chorsatz aus dem weihnachtlichen Standardrepertoire dazu verführen könnte. Berühmte Lieder wie beispielsweise „Ich steh’ an deiner Krippen hier“, „O du fröhliche“ oder „Stille Nacht“ (...) klangen in ihrer Frische und Ausdeutung so, als ob man sie zum ersten Mal hörte. (...) Nicht nur, dass jedes Wort zu verstehen war, man konzentrierte sich ganz und gar auf den Inhalt und verlieh ihm eine große Ausdrucks- und Farbenvielfalt. Zugleich entfaltete der Chor seine wunderbaren linearen Qualitäten, voll ausgekostet in den sich oftmals windenden Verästelungen und sowie mit einem berückenden Piano. (...)" Klaus Büstrin, 10.12.2018, Tagesspiegel
10.12.2018

Vertrautes ungewohnt

Windsbacher mit weihnachtlicher Chormusik im Kurhaus Wiesbaden
„Das Ritualhafte, das sich in diesen Tagen mit dem Vortrag von Advents- und Weihnachtsliedern verbindet, lässt sich musikalische kaum beglückender vorstellen als im Vortrag des Windsbacher Knabenchors. Das Ensemble aus Mittelfranken rahmte mit „Mach hoch die Tür“ und „O du fröhliche“ ein reizvolles Programm, das unter der Leitung von Martin Lehmann im Wiesbadener Kurhaus manch Vertrautes in ungewohntem Gewand präsentierte. Zum Beispiel „Es ist ein Ros entsprungen“ in einer Clustermotette des 1954 geborenen Schweden Jan Sandström, der darin die vertraute Melodie von Michale Praetorius im Tempo stark weitet. Oder das Advents-Kyrie „Maria durch ein Dornwald ging“, in dem ein Tenor und eine Knabensopran solistisch das hohe individuelle Niveau der Windsbacher Choristen beglaubigten. (...)“ Axel Zibulski, 10.12.2018, Frankfurter Allgemeine Zeitung
03.12.2018

Diesen König hoch oben wollen wir loben

Advent: Windsbacher Knabenchor mit Chorsätzen aus 1000 Jahren in Amorbach
„(...) Der Chor präsentierte ein so intensives, höchst anspruchsvolles und abwechslungsreiches Gotteslob in manchmal überirdisch schönen Tönen mit Chorsätzen aus fast 1000 Jahren, bewältigte unter Lehmanns erfreulich uneitler Leitung selbst schwierigste achtstimmige Motetten mit spielerischer Leichtigkeit und Eleganz. (...) Es war ein Fest der reinen, klaren und ausdrucksstarken Stimmen in einem verblüffend harmonischen Ensemble, das Tempo- und Dynamikwechsel mit souveräner Selbstverständlichkeit zelebrierte, das hochartifizielle Sätze zwischen Renaissance und Moderne elegant und anscheinend unangestrengt interpretierte und oft durch eine Verteilung der Sänger im Kirchenschiff einen intensiven und höchst reizvollen Raumklang zustande brachte - »Quadrophonie« ganz ohne technische Hilfsmittel. Alle Facetten religiöser Verehrung bannte der Chor in Musik: die tiefe Volksfrömmigkeit in böhmischen Weihnachtsliedern, strahlenden Jubel im siebenstimmigen Chorsatz »Preis sei Gott im höchsten Throne« bis zum atmosphärisch dichten portugiesischen Chorsatz des »Adeste Fideles«. (...)“ Heinz Linduschka, 3.12.2018, Bote vom Untermain

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