Hintergrund

Ein Plädoyer für das Volkslied

WINDSBACH (1. November 1019). Es schmerzt, wenn man einer Aussage zustimmen muss, die ausgerechnet von einem AfD-Politiker stammt: Die Rechtspopulisten im rheinland-pfälzischen Landtag hatten sich des Themas Volkslied angenommen und monierten, es finde viel zu wenig in den Lehrplänen der Schulen statt. Dem mag man nun mal nicht widersprechen – genauso wenig wie dem Satz: „Wer Volkslieder singt, begegnet unserer Kultur.“

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Making-of von „Mein Tag als Windsbacher“

WINDSBACH (7. Juni 2019). Die große Herausforderung an Martin Lehmann (und an jeden anderen Knabenchorleiter) ist das Arbeiten mit ständig neuen Stimmen, denn anders als in Ensembles mit kaum wechselnder Besetzung sorgt der Stimmbruch immer wieder für einen Personaltausch in den Registern. Doch nicht nur chorisch erleben die Windsbacher steten Wechsel. Auch medial gehen die Jahre nicht spurlos am Knabenchor vorbei: Der Werbefilm, der gestern noch modern war, ist bald angestaubt und morgen längst nicht mehr up to date. Um hier auf der Höhe der Zeit zu sein drehten die Windsbacher jetzt den neuen Imagefilm: „Mein Tag als Windsbacher“. Hier ist das Making-of.
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„Bitte noch mal“

WINDSBACH (2. April 2019). Klar nimmt sich eine CD nicht von selbst auf – eine mit Chormusik schon mal gar nicht. Doch man genießt natürlich viel lieber die hoffentlich perfekte Aufnahme als sich Gedanken um ihre Genesis zu machen. Wer daran mitgewirkt hat – egal ob vor oder hinter dem Mikrofon – kann buchstäblich ein Lied davon singen, welch harte Arbeit eine solche Produktion ist. Und was für eine Leistung – vor allem, wenn die Interpreten vormittags noch Mathe, Latein und Englisch gebüffelt haben.
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Musik-Denkmal christlicher Kultur

WINDSBACH (3. Dezember 2018) Es ist über 20 Jahre her, dass der Windsbacher Knabenchor den „Messiah“ von Georg Friedrich Händel in englischer Originalsprache musiziert hat. In diesem Jahr führen die Sänger das Werk vier Mal auf: im Muziekgebouw Eindhoven (Niederlande), in der Nürnberger Friedenskirche, in St. Gumbertus in Ansbach und im Herkulessaal München. Man kennt natürlich das berühmte „Halleluja“. Doch das im Spätsommer 1741 komponierte und ein Jahr später in Dublin uraufgeführte Oratorium ist natürlich ungleich reicher an wunderbarer Musik und hat eine spannende Geschichte.
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Die Königin trägt Rollschuhe

WINDSBACH (25. September 2018). Die Renovierung des Chorzentrums brachte es mit sich, dass der Große Chorsaal mittlerweile auch über eine neue Orgel verfügt. Die alte wurde abgebaut und verkauft. Sie steht jetzt in Soltau im Dienst. Im Chorsaal hingegen beeindruckt der Spieltisch der neuen „Unico 400“ aus dem Hause Viscount. Statt eines Orgelprospekts mit Pfeifenwerk wird hier der Klang via Rechner erzeugt und tönt aus neun hochwertigen Boxen, die sich hinter weißen Kunststoffmembranen an der Wand verbergen. Dabei hat die Orgel weitaus „mehr drauf“ als ihre Vorgängerin.