Rezensionen

Windsbacher im Konzert

Ob geistliche a-cappella-Konzerte oder Oratorien von Bach bis Händel, die Kritiker sind sich einig: der Klang der Windsbacher ist unverwechselbar.

Beste Werbung in eigener Sache

Fränkischer Tag: „(…) Ausformung der Werke, wie sie beispielsweise bei den ausgewählten Motetten Felix Mendelssohn Bartholdys besonders eindringlich zur Geltung kamen. Beeindruckend zudem, wie transparent die Windsbacher auch polyphone Passagen gestalteten wie beispielsweise in der Brahms-Motette „Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz“. „Selig sind die Toten“ Aber auch bei der Interpretation von Barockmusik demonstrierte der Chor seine Stilsicherheit. Das galt beispielsweise für „Selig sind die Toten“ aus der „Geistlichen Chormusik“ von Heinrich Schütz. Stilsicher aber präsentierte sich der Knabenchor zudem bei den ausgewählten Werken der klassischen Moderne von Francis Poulenc bis Ernst Pepping. Gerade die Motetten von Poulenc und Pepping belegten, wie intensiv und wie reich an klanglichen und ausdrucksmäßigen Nuancen dieser Knabenchor gestalten kann. (…)“

Jochen Berger, 11.02.20 | Auftritt in St. Moriz, Coburg

Wenn Engel singen

Südwest Presse (Neu-Ulm): „(…) Nach einem einleitenden „Allegro con brio“ von Felix Mendelssohn, das Kirchenmusikdirektor Oliver Scheffels auf der Orgel intoniert, herrscht plötzlich höchste Konzentration. Und dann passiert es, der erste Ton von Mendelssohns Motette „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ erklingt – und ein atemraubend schöner Chorklang durchflutet die voll besetzte Kirche. Beim größtenteils auswendig singenden Chor ist keine Einzelstimme herauszuhören. Da jubilieren die jungen Soprane mit unendlicher Leichtigkeit in die Höhe, da entwickelt sich Achtstimmigkeit wie von selbst, da brausen gewaltige Fortissimo-ausbrüche auf und verebben im kaum mehr hörbaren, immer noch makellosen Pianissimo. Wenn Engel singen (…)“

Gottfried Lothar, 10.02.2020 | Geistliche A-cappella-Chormusik in der Petruskirche Coburg

Klare Botschaft, klare Stimmen

Der Windsbacher Knabenchor brillierte bei Soli Deo Gloria in Braunschweig mit Bachs Weihnachtsoratorium | Braunschweiger Zeitung: „(…) Die Deutschen Kammer-Virtuosen Berlin überzeugen besonders mit ihren brillanten Bläsern und nehmen als Ganzes die Ausdrucksvorgaben von Dirigent Lehmann aufmerksam auf. Und die Windsbacher Knaben sind die hochmotivierten Mitgestalter, die sich keine emotionale Nuance entgehen lassen. Wie bang fragend sie das „Wie soll ich dich empfangen“ intonieren, ihre Stimmen fast bildlich groß aufgehen lassen in der Vorfreude des „Brich an du schönes Morgenlicht“ oder prächtig den „Herrscher des Himmels“ preisen, das zeigt die große Stimmkultur und die innere Beteiligung. Die Klarheit der reinen Knabenstimmen, die auch in den Höhen hell und vibratolos rüberkommen, ergibt dabei einen herrlich harmonischen Gesamtklang. (…)“

Andreas Berger, 23.12.2019 | Auftritt in Braunschweig

Rezensionen Spielzeit 2019/20

Der Windsbacher Knabenchor sang in der Kaufunger Stiftskirche.

Adventliche Besinnung, weihnachtliche Fröhlichkeit

„(…) Recht schwierige Chorsätze gab es in dichter Folge an Werken, Max Regers „Und unser lieber Frauen Traum“ etwa oder „O magnum mysterium“ von Javier Busto. Lehmann liebt die leisen Klangflächen, aus denen heraus er den Chor herausheben und in die er ihn wieder versinken lassen kann. Solche Linien klappen vorzüglich, kein Bruch, keine Dominanz der Tenöre und Bässe gegenüber den hohen Stimmen. Von der Orgelempore singende Teilchöre schufen feine Raummusik wie bei „Es ist ein Ros entsprungen“ in der Fassung von Jan Sandström, und Chorwelthits wie das „O nata lux“ von Morten Lauridsen oder „Lux aurumque“ von Eric Whitacre überzeugten uneingeschränkt. Als Klangfarbe kam das hervorragende Blechbläserquintett Salaputia Brass hinzu (…)“

Johannes Mundry, 6.12.2019, Hessische Allgemeine

Weihnachtsoratorium in der Nürnberger Friedenskirche

Fest vor dem Fest

„(…) Das ist eben hohe Kunst: Routine wie eine Augenblicksgeburt wirken zu lassen. Mit ihrem stimmklaren Charme, ihrer ausgefeilten Diktion, ihrem energischen Zugriff und auch ihrer inneren Beseelung ließen die Windsbacher Knaben die vielgehörte Botschaft von der Menschwerdung Gottes zu einem Ereignis werden, das auch heute noch all jene angeht, die sich darauf einlassen mögen. (…)“

Jens Voskamp, 21.12.2019, Nürnberger Nachrichten

Adventskonzerte in Brixen, Meran und Bozen

Beseelt in die kommende Zeit

„(…) Der Gesang des Chors präsentiert sich auf höchstem Niveau, in einem homogenen Klang so sanft wie flimmerndes Kerzenlicht. Grandios, wie zielgenau ihn die den gesamten Abend über auswendig singenden jungen Sänger in Farbe und Dynamik zu steuern vermögen. Den Werken entsprechend changiert der Chor zwischen entsprechender Raumfülle und fast unhörbaren Pianissimi der über 60 jungen Menschen. Vorbildliche Interpretation, sängerische Präzision und schon fast selbstverständliche Intonationseinheit gepaart mit jugendlichem Elan zeugen von grandiosem musikalischen Niveau. (…)“

C.F. Pichler, 8.12.2019, Die Neue Südtiroler Tageszeitung

Weihnachtskonzert in der Nürnberger Friedenskirche

Konzert in Kürze

„(…) Hervorragend ist die Höhenkultur des Knabenchores, wie sie etwa im Adventskyrie solistisch von einem Tenor und einem Knabensopranzum Besten gegeben wird. Auch die Flexibilität der einzelnen Stimmgruppen sowie deren Abstimmung ist von hoher Qualität. So gelingen die Höhen- und Dynamikcrescendi in „Nun sei willkommen“ ebenso faszinierend wie die Pianokultur etwa in „Adeste fideles“. So kann Weihnachten kommen!

Thomas Heinold, 5.12.19, Nürnberger Zeitung

Adventskonzert in St. Gumbertus Ansbach

Innig und fröhlich

„(…) Ihre Neue-Musik-Erfahrung durften die Sängerknaben auch in den Motetten „O magnum mysterium“ von Javier Busto und in Benjamin Brittens „A Hymn to the Virgin“ beweisen. Bis in den letzten Winkeln leuchteten sie die verwobenen Strukturen auf und ließen sie greifbar werden. Bemerkenswert, wie perfekt der Gesamtklang durchweg gelang, ob weich, in der Motette „O nata lux“ von Morten Lauridsen, oder gravitätisch in der faszinierenden achtstimmigen Motette „Lux aurumque“ von Eric Whitacre. (…)

Marion Etienne, 4.12.2019, Fränkische Landeszeitung

Gala: Windsbacher Knabenchor, Blechbläserensemble Salaputia Brass Quintett und Moderatorin Sabine Sauer stimmen auf Weihnachten ein

Aschaffenburger Advent startet feierlich

„(…) Neben all der technischen und musikalischen Perfektion haben die Sänger aber auch die Gabe, ihr Publikum bis ins Innerste zu berühren. (…) Beim ersten wie beim letzten Stück stimmten einzelne Sänger an den beiden Bühnen-Treppenabgängen mit ein und es schien, als würde sich der Gesang wie eine Decke um die Schultern legen. Das Blechbläserensemble Salaputia Brass Quintett begleitete, vervollständigte und bereicherte auch mit einzelnen instrumentalen Stücken den Abend, beispielsweise bei der »Canzon la Spiritata«. (…)

Regina Frik, 2.12.19, Main-Echo

Weihnachtliche Chormusik in der Johanniskirche Würzburg

Warum die Windsbacher einer der besten Knabenchöre der Welt sind

„(…) Auch hier zeigten sich nach einem teilweise sehr schwierigen Konzertprogramm in ungetrübter Frische die wunderbaren klanglichen Möglichkeiten dieses Knabenchors, der zu den besten der Welt zählt. Die ungewöhnliche dynamische Bandbreite vom immer noch substantiellen, verlöschenden, fast nicht mehr hörbaren Pianissimo bis zum nie überzogenen, kraftvollen Forte war neben rhythmischer Präzision und bester Sprachverständlichkeit faszinierendes Merkmal eines begeisternden Chorereignisses. (…)

Armin Rausche, 28.11.2019, Main Post

Rezensionen Spielzeit 2018/19

Der Perkussionist Simone Rubino begeisterte mit dem Windsbacher Knabenchor bei der ION

So schön kann Wasser klingen

„(…) , vor allem aber in Rubinos eigener Komposition „Born of Water and Spirit“: Hier wird das Wassers selbst zum Instrument, sein Klang zum Sinnbild eines Urgrunds, aus dem sich alle Schöpfung erhebt. Deren Beseeltheit fängt nicht nur die Auswahl der dargebotenen Stücke ein, die vom gregorianischen Veni creator spiritus“ bis zu Motetten von Johann Walter und Bach immer wieder auf den heiligen Geist rekurrieren, sondern auch der Gesang des Chors selbst. Der präsentiert sich auf Weltklasse-Niveau, in einem kompakten, homogenen Sound so sanft wie Kerzenlicht. Grandios, wie punktgenau ihn die (den gesamten Abend über auswendig singenden) jungen Sänger in Farbe und Dynamik zu steuern vermögen. Rubino an seinen Schlaginstrumenten ist ein sensibler Lauscher, der sich mit fein hingetupften Einwürfen perfekt ins Klangbild einfügt und eigentlich nur an einer Stelle, in Schütz’ „Selig sind die Toten“, an der großen Trommel für einen dramatischen Lautstärke-Effekt sorgt. (…)“

Stephan Schwarz-Peters, 10.7.2019, Nürnberger Nachrichten

Geistliche und weltliche Chormusik in St. Georgskirche

Spitzenchor in Nördlingen zu Gast

„(…) Die Bedeutung des Heiligen Geistes für den rechten Glauben sei zeitlos, was Johann Walter, Zeitgenosse Martin Luthers, („Nun bitten wir den Heiligen Geist“) und Albert Becker, ein Komponist der Romantik, („Komm, Heiliger Geist!“) in ihren Motetten ausdrückten. In der vorbildlichen Interpretation und sängerischen Präzision solcher Werke erlebte der Zuhörer die besondere Ausstrahlung dieses Knabenchores, die er durch die Jugendlichkeit und die hervorragende intensive Gesangsausbildung erzielt. Bis zu acht Stimmen gaben der Motette von Josef Renner „Veni creator spiritus“ („Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist!“) die entsprechende Raumfülle und zeugten von den Intonationsqualitäten der Sänger und der eindrucksvollen, präzisen Chorleitung des Martin Lehmann. (…) Weitere, sehr anspruchsvolle, Motetten verschiedener Komponisten des 20. Jahrhunderts, darunter auch Edvard Grieg, Max Reger, zeugten von dem hohen musikalischen Niveau und dem offenbar unerschöpflichen Repertoire des weltbekannten Spitzenchores, der auch in Nördlingen einen riesigen Applaus ernten konnte.

emy, 20.05.2019, Augsburger Allgemeine

Ausbalanciert und grandios: Solisten, Chor und Orchester in München

Ein Halleluja braucht keine Handlung

„(…) Stattdessen gibt es eine herrlich entspannte Balance zwischen Orchester und Chor und den allesamt grandiosen Solisten: der Sopranistin Lydia Teuscher, dem Countertenor Terry Wey, dem Tenor Tilman Lichdi und dem Bass Thomas Laske. Die unendlichen Tongirlanden schwingen gelassen, die Chöre sind von allem Pathos und Druck befreit und so triumphiert Händels konsequent optimistisches Erlöserbild.

Wolfgang Schreiber und Reinhard Brembeck, 21.12.2018, Süddeutsche Zeitung

Windsbacher und Akademie für Alte Musik im Herkulessaal München

Tonperlen

„(…) Immer wieder muss man sich klarmachen, wie jung diese Sänger größtenteils noch sind. Die Qualität und Professionalität , die der Windsbacher Knabenchor im Münchner Herkulessaal an den Tag legt, lässt das leicht vergessen. Was diese Buben und jungen Männer bei Georg Friedeich Händels „Messiah“ leisten, ist schlichtweg überragend. (…) Wenn sie (die Soprane) beispielsweise „Behold the Lamb“ anstimmen, sich zum hohen G aufschwingen, dann sind das leuchtende, glockenhelle Tonperlen. Dieser kuppelhafte Klang bleibt auch im Pianissimo erhalten. (…) Berückend wie die Orchestermitglieder aufeinander hören und Lehmanns ganz von der Sprachfertigkeit der Musik denkenden Ansatz umsetzen. Dem stehen auch die Solisten Lydia Teuscher, Terry Wey, Tilman Lichdi und Thomas Laske in nichts nach. Mit diesem „Messias“ legen die Windsbacher die Latte für andere Knabenchöre gewaltig hoch..

Maximilian Maier, 21.12.2018, Münchner Merkur

Windsbacher in der Friedenskirche Nürnberg

Messias – meisterhaft wie selten

„(…) Mit einer höchst gelungenen und künstlerisch überzeugenden Variation seines vorweihnachtlichen Rituals machte der Windsbacher Knabenchor am Montag den Auftritt in der Friedenskirche von Johannis zu einem Ereignis. (…) Das gilt nicht nur für den Jubelchor und „Smash Hit“ schlechthin, das „Hallelujah“, das den zweiten Teil diese musikalischen Triptychons krönt. Gerade hier demonstrierten die Windsbacher mit überzeugend austarierter Balance zwischen tiefen Lagen und Knabensopranen sowie fein aufgefächerten Stimmnuancen, was es heißt, eine große, überwältigende musikalische Pracht zu entfalten und trotzdem – Martin Lehmann sei Dank – die Zügel in der Hand zu behalten.(…) Das bot dem insgesamt auf hervorragendem Niveau agierenden Solistenquartett beste Gelegenheiten, sängerisch dramatische, ja fast szenisch wirkende Momente zu gestalten. Etwa Countertenor Terry Wey mit leidenschaftlich plastischer Diktion (…) oder Thomas Laske mit so beweglichem wie präzise artikulierendem Bass (..) Lydia Teuschers Sopran blühte mit all seinen silbrig feinen, stets klar geführten Höhen (…) Und Tilman Lichdis lyrischer Tenor hat inzwischen ziemlich an dramatisch gestalterischem Gewicht gewonnen (…)“

Thomas Heinold, 19.12.2018, Nürnberger Zeitung

Windsbacher mit weihnachtlicher Chormusik im Kurhaus Wiesbaden

Vertrautes ungewohnt

Das Ritualhafte, das sich in diesen Tagen mit dem Vortrag von Advents- und Weihnachtsliedern verbindet, lässt sich musikalische kaum beglückender vorstellen als im Vortrag des Windsbacher Knabenchors. Das Ensemble aus Mittelfranken rahmte mit „Mach hoch die Tür“ und „O du fröhliche“ ein reizvolles Programm, das unter der Leitung von Martin Lehmann im Wiesbadener Kurhaus manch Vertrautes in ungewohntem Gewand präsentierte. Zum Beispiel „Es ist ein Ros entsprungen“ in einer Clustermotette des 1954 geborenen Schweden Jan Sandström, der darin die vertraute Melodie von Michale Praetorius im Tempo stark weitet. Oder das Advents-Kyrie „Maria durch ein Dornwald ging“, in dem ein Tenor und eine Knabensopran solistisch das hohe individuelle Niveau der Windsbacher Choristen beglaubigten. (…)“

Axel Zibulski, 10.12.2018, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Weihnachtliche Chormusik im Nikolaisaal, Potsdam

Die Botschaft von Advent und Weihnachten

„(…) Bei Martin Lehmann, der Mitglied des Dresdner Kreuzchores war, spürte man, dass jegliche Routine für ihn ein Fremdwort ist, obwohl mancher Chorsatz aus dem weihnachtlichen Standardrepertoire dazu verführen könnte. Berühmte Lieder wie beispielsweise „Ich steh’ an deiner Krippen hier“, „O du fröhliche“ oder „Stille Nacht“ (…) klangen in ihrer Frische und Ausdeutung so, als ob man sie zum ersten Mal hörte. (…) Nicht nur, dass jedes Wort zu verstehen war, man konzentrierte sich ganz und gar auf den Inhalt und verlieh ihm eine große Ausdrucks- und Farbenvielfalt. Zugleich entfaltete der Chor seine wunderbaren linearen Qualitäten, voll ausgekostet in den sich oftmals windenden Verästelungen und sowie mit einem berückenden Piano. (…)“

Klaus Büstrin, 10.12.2018, Tagesspiegel

Klangfänger Unser musikalisches Lernangebot für Jungs im Grundschulalter. Freude und Spaß am Singen – auf höchstem Niveau.