Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

11.12.2014

Ich und die Krippe

J. S. Bach: „Weihnachtsoratorium“ Alte Oper Frankfurt 
„(...)Das ist offenbar auch die Grundhaltung Lehmanns, eines sehr agil wirkenden Dirigenten. Man kann sich insgesamt einen deutlicheren Kontrast zwischen der privaten Inniglichkeit zu den strengeren Chorälen vorstellen, als er zu bieten gewillt war. Dafür erinnerte seine Lebhaftigkeit daran, dass der vollkommen wirkenden Seelenruhe der Musik stets ein gewaltiger Aufwand an Absprachen und Training vorausgeht.
Aus einigen Soli hielt er sich komplett heraus, Instrumente und Sänger blieben dann auf sich gestellt (kein Blickkontakt, aber auch kein Problem, Musikentwickelt sich sozusagen auch natürlich). Wenn er aber sonst rührte und schaffte und formte, war der Chor anscheinend die Gelassenheit selbst, während ein Gesamtklang von überwältigender Homogenität entstand. Ein an Höhepunkten reiches Konzert fand seinen höchsten so doch im schlichtesten Liedlein, „Ich steh an deiner Krippen hier“, das a cappella die lupenreine Intonation am stärksten zur Geltung brachte. Mehr davon glücklicherweise in den Zugaben." Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 11.12.2014
14.07.2014

Weltberühmte Kleinstädter

 Geistliche Chormusik in der Dresdner Frauenkirche 
„(...) Am Sonnabend bot der Windsbacher Knabenchor in der Dresdner Frauenkirche Werke aus vier Jahrhunderten dar. (...) Die A-cappella-Gesänge unter anderem von Schütz, Schein und Bach, von Bruckner, Mauersberger und dem 99-jährigen Norweger Nystedt offenbarten durchweg hohe Stimmkultur. Durch präzise Einsätze und lupenreine Intonation gewannen doppelchörige Werke zu je vier Stimmen wie die Motetten von Pachelbel und Schütz ihre fast überirdische Suggestion.(...) Die Gesänge wurden gerahmt mit Chorälen, Präludien und Partituren, dargeboten von Arvid Gast auf der Orgel und Joachim Pliquett auf der Trompete. (...) Dresden, von den Kruzianern durchaus verwöhnt, wurde Zeuge einer subtilen, überzeugenden Darbietung.(...)“ Jens Uwe Sommerschuh, Sächsische Zeitung, 14.07.2014
 
 
10.06.2014

Gesang des Knabenchors erzeugt Gänsehaut

Geistliche Chormusik, Bad Reichenhall, Evang. Stadtkirche, 05.06.2014
„(...) Jauchzet dem Herrn, alle Welt" von Felix Mendelssohn Bartholdy eröffnete den ersten Chorblock. Bereits beim ersten Akkord wurde allen Zuhörern klar, mit welch kultivierten Stimmen Martin Lehmann aus dem Vollen schöpfen kann. Eine intensive und individuelle Stimmbildung, welche die täglichen Chorproben begleitet, zahlt sich enorm aus. Gleichzeitig stellte Chorleiter Lehmann gleich unter Beweis, wie frei er mit diesem Ensemble an die Interpretation des Notentextes gehen kann – die regelrecht eingeschworene Gesangsgruppe folgte ihm detailliert auf jegliche Bewegung.(...) In diesem wertschätzenden Miteinander konnte Musik gelingen, so die Motette „Nu danket alle Gott" von Johann Hermann Schein. Die überaus komplexe Musikstruktur wurde in aller gebotenen Klarheit intelligent und emotional gleichermaßen dargeboten. (...)“ mr,Traunsteiner Tagblatt,10.06.2014
 

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