Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

05.08.2013

Johann Sebastian Bach auf imaginärer Italienreise

Kantatenkonzerte Bachwoche Ansbach

"(...) Alle Applaus-Zurückhaltung wird aufgegeben, wenn der Windsbacher Knabenchor in St. Gumbertus und in Anwesenheit des Ministerpräsidenten einen Blick in seine Bach-Werkstatt gewährt. Dort arbeitet seit 2012 Martin Lehmann und es war sein erstes Bachwochen-Dirigat. (...) Aber das gab sich bis zur A-Dur-Messe, dem Höhepunkt des Abends mit expressivem Nachdruck, den Lehmann mit seiner deutlichen Körpersprache einfordert: ein geradezu extravagantes Stück (...)." Uwe Mitsching, Nürnberger Nachrichten, 5.8.2013
05.08.2013

Auftakt der Bachwoche

Kantatenkonzert Bachwoche Ansbach

"Dagegen hatte der Windsbacher Knabenchor am Wochenende fast schon ein Heimspiel. Zweimal war er in der vollgepackten Gumbertuskirche mit einem Kantatenprogramm zu erleben, das sich eher Nebenwerken Johann Sebastian Bachs widmete - und diesem doch höchste Ehre erwies. (...) Unter ihrem seit 2012 amtierenden Leiter Martin Lehmann (...) intonierten nicht nur die Windsbacher überaus akkurat und dynamisch bestens austariert, auch das Münchner Kammerorchester zeigte als Begleitung seine feinsten Seiten. (...)" Wolf Ebersberger, Nürnberger Zeitung, 5.8.2013
05.08.2013

Sphärenwechsel und Gottvertrauen

Kantatenkonzerte Ansbacher Bachwoche

"(...) Dass Lehmann sich dann auch noch Bachs Antrittswerk als Kantor an der Leipziger Nikolaikirche hat auferlegen lassen, belegt zumindest, dass er keine Scheu kennt - und auch nicht zu haben braucht, wie das Kantaten-Konzert in St. Gumbertus zeigte. (...) Lehmann gestaltet gestenreich, figürlich, groß. Der Chor: Glühen? Ja.Leuchten? Ja.Strahlen? Ja. Magnesiumweiße Blitze? Nein, nicht heute. Er weiß mit den Effekten zu haushalten und die kirchlichen Gebrauchsmusiken verbieten die ganze Palette der Möglichkeiten. (...) Letzter Wechsel: in die Homophonie des A-cappella-Chores, der sich bei den Zugaben auf Flüsterton dem Ohr nähert. Der Bach-Choral "Mein Augen schließ' ich jetzt" und der Chorsatz von Max Reger "Die Nacht ist kommen". Hier ist wieder die Pianokultur, die Textausdeutung, die innere Spannung, bei der in atemlose Stille hinein die Silben erwartet, herbei gesehnt werden. Hochsommer und Gänsehaut auf dem Trommelfell. Wer schafft das sonst?" Martin Stumpf, Fränkische Landeszeitung, 5.8.2013

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