Hintergrund

Die Motette

WINDSBACH (13. Mai 2018). Wissen Sie eigentlich, was ein Homonym ist? Ein Wort mit mehreren Bedeutungen. Zum Beispiel Mutter: Sie hat einen geboren oder hält als Gewindehohlschraube zwei Gegenstände zusammen. Anderes Beispiel: Steuer – zahlt man oder benutzt es zum Lenken. Gerade die Windsbacher benutzen ebenfalls ein Homonym: Motette – auf der einen Seite singen sie Stücke dieser Gattung, auf der anderen Seite heißt so auch die seit Jahrzehnten bestehende Reihe der chorischen Andacht in der Nürnberger St. Lorenz-Kirche. Wir werfen heute mal einen Blick auf die musikalische Gattung.

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Bachs Himmelfahrtsoratorium

WINDSBACH (9. April 2018). Traditionell am Feiertag Christi Himmelfahrt lädt man in Windsbach zum Internatsfest ein – heuer am 10. Mai: Chor und Studienheim öffnen ihre Türen und verleben bei hoffentlich schönem Wetter einen gemeinsamen Frühlingstag mit Spiel, Spaß und natürlich viel Musik. Johann Sebastian Bach hat sich dieses Feiertags in seinem Himmelfahtsoratorium (BWV 11) angenommen, das der Knabenchor im Sommer zusammen mit anderen Werken des Thomaskantors zur Aufführung bringt.

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Zwangspause

WINDSBACH (6. Februar 2018). Zwei Dinge fürchtet jeder Leiter eines Knabenchores: eine Erkältungswelle und den Stimmbruch. Gegen Husten und Schnupfen kann man sich notfalls impfen, aber der Übergang von der Knaben- zur Männerstimme kommt unweigerlich. Doch was passiert dabei eigentlich?
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Erfolgreiche Klangfänger

WINDSBACH (8. Januar 2018). Ein Vorsatz für das neue Jahr, den sich die Verantwortlichen in Windsbach ins Stammbuch geschrieben haben, ist sicherlich, das hohe Niveau zu halten, auf dem vor Ort musiziert wird. Neben konzentriertem Arbeiten mit den heute im Knabenchor singenden Stimmen ist es hierfür jedoch auch notwendig, an die Zukunft zu denken. Dafür hat man die Idee der „Klangfänger“ realisiert. Und zwar mit Erfolg: Nach einer ersten Gruppe in Nünberg gibt es solche mittlerweile an mehreren Orten.

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Das Parodieverfahren bei Bach

WINDSBACH (14. Dezember 2017). Man muss sich schon ziemlich genau im Kantatenwerk Johann Sebastian Bachs auskennen, um beim Hören seines Weihnachtsoratoriums ein bestimmtes „Aha-Erlebnis“ zu haben. Denn es waren die weltlichen Kantaten, die dem Thomaskantor als Vorlage für Chöre und Arien für das spätere Oratorium dienten. Und doch: Mit neuem Text und in neuem Kontext schuf Bach auf wunderbare Weise gewissermaßen eine ganz neue Musik: BWV 248.